Schnellzüge kollidieren
Mehr als 40 Tote bei Zugsunglück in Spanien
Beim Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge sind am Mittwoch in Spanien mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtet Sky. Zwei Waggons eines der beiden Züge stürzten nach Informationen des Fernsehsenders RTVE einen Bahndamm hinunter.
Wie der spanische Bahnbetreiber ADIF mitteilte, wurde der Zugverkehr zwischen Madrid, Ciudad Real und Andalusien vollständig eingestellt. Der Unfall ereignete sich kurz nach 9 Uhr zwischen den Ortschaften Los Yébenes und Urda.
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Waggons stürzen Böschung hinab
Nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders TVE fuhr einer der Züge auf das Heck des anderen auf. Laut einem Bericht der spanischen Zeitung "El País" entgleisten dabei zwei Waggons und stürzten eine Böschung hinunter. Das Ausmaß der Schäden und die genaue Zahl der Verletzten waren zunächst unklar.
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Die Rettungskräfte begannen unmittelbar nach dem Unglück mit den Einsatzmaßnahmen. Auch die umliegenden Gemeinden wurden eingebunden, um die Versorgung der betroffenen Passagiere sicherzustellen.
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Sporthalle für Fahrgäste vorbereitet
Der Bürgermeister der nahe gelegenen Stadt Urda, Manuel Galán, berichtete dem Sender TVE von zahlreichen Verletzten, die vor Ort versorgt werden müssten. Auf Bitte der Katastrophenschutzbehörden sollte die Stadtverwaltung eine Sporthalle für die Betreuung gestrandeter Fahrgäste vorbereiten.
Warum es zu der Kollision kam, war zunächst offen. Weitere Informationen zum Unfallhergang und zu möglichen Ursachen lagen vorerst nicht vor.
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