Blutiger-Großeinsatz

Bregenz: Cobra stoppt Messer-Mann mit Schüssen

Absperrband und Polizei in Schutzanzügen an einem Tatort vor Wohnhäusern in Bregenz.
© APA/DIETMAR MATHIS
Bei einem Polizeieinsatz nach einer gefährlichen Drohung in Bregenz hat am Samstagmittag ein Cobra-Beamter von seiner Schusswaffe Gebrauch gemacht. Ein Cobra-Beamter und ein 24-jähriger Mann wurden verletzt.
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Nach ersten Informationen soll ein 24-Jähriger seiner Mutter mit einem Messer gedroht haben, sie umzubringen. Die Frau alarmierte daraufhin die Polizei. Zunächst versuchte eine Verhandlungsgruppe, die angespannte Situation friedlich zu entschärfen. Da sich der Mann jedoch in einer psychischen Ausnahmesituation befunden haben soll und die Lage zunehmend eskalierte, wurde schließlich das Spezialeinsatzkommando Cobra angefordert.

Ein österreichisches Polizeiauto steht auf einer Wiese vor Wohnhäusern am Waldrand.
© APA/DIETMAR MATHIS

Eskalation und Schüsse in Notwehr

Als Deeskalationsversuche nicht gefruchtet hätten, habe der Cobra-Beamte geschossen. Der 24-Jährige wurde ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht, zu seinem Zustand sei nichts bekannt, so die Polizei. Ein Cobra-Beamte erlitt leichte Verletzungen. Dazu, ob es sich bei ihm um denselben Polizisten handelt, der schoss, machte die Polizei vorerst keine Angaben, ebenso wenig dazu, wie viele Schüsse abgegeben wurden, ob der 24-Jährige bewaffnet oder polizeibekannt war und wie es zur Verletzung des Polizisten kam.

Sicherheitsmaßnahmen für die Anrainer

Nach Abschluss der Spurensicherung vor Ort durch das Landeskriminalamt Vorarlberg werden die weiteren Erhebungen durch die Ermittlungs- und Beschwerdestelle Misshandlungsvorwürfe übernommen. Für die Nachbarn habe zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden, hieß es.

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