Donauinsel

Schon wieder! Tod nach Sprung von Brücke in Wien

Zwei Brücken mit Pfeilern führen über einen Fluss bei blauem Himmel.
© google maps
Wie schon im Juni ist wieder ein Mann bei Sprung vom Georg-Danzer-Steg auf der Donauinsel ertrunken. Wieder war Alkohol im Spiel.
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Wien. Der erneute Badeunfall im Übermut ereignete sich Dienstag um 20.50 Uhr im Bereich einer Fußgängerbrücke von der U-Bahn-Station Neue Donau zur Donauinsel, dem sogenannten Georg-Danzer-Steg. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Tscheche (41) gemeinsam mit mehreren Arbeitskollegen und Freunden nach der Arbeit zum Abkühlen zur Donauinsel gefahren. In der Gruppe soll reichlich getrunken worden sein und der 41-Jährige sprang - wie auch andere - dabei wiederholt von der Brücke ins Wasser. Plötzlich tauchte er nicht mehr auf.

Fünf Taucher in Ausrüstung schwimmen gemeinsam im Wasser der Donauinsel.
Taucher bargen die Leiche des verunglückten Tschechen. © ORF

Die Folge war ein Großeinsatz der Polizei, der Wiener Berufsrettung und der Berufsfeuerwehr. Nachdem Zeugen den untergegangenen Schwimmer gemeldet hatten, lokalisierten Feuerwehrtaucher den Mann und brachten ihn an Land. Die umgehend eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen der Berufsrettung Wien blieben jedoch ohne Erfolg. Die Ermittlungen der Wasserpolizei ergaben keine Hinweise auf Fremdverschulden.

Polizei warnt eindringlich vor Brückensprüngen

Schon Ende Juni war es genau auf derselben Brücke - die Floridsdorf mit der Brigittenau verbindet - zu einem Todesdrama gekommen. Ein 34-Jähriger hatte nach dem Sprung noch versucht, zu einem Brückenpfeiler bei der U-Bahn-Station Neue Donau zu schwimmen, ging dann jedoch unter, schilderte seine Lebensgefährtin gegenüber der Polizei. Laut Polizei hatte der Mann vor dem Sprung Alkohol konsumiert. Seine Lebensgefährtin wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut. Fremdverschulden wurde ausgeschlossen.

Die Polizei warnt eindringlich vor den Gefahren von Brückensprüngen, die zu schweren Verletzungen oder tödlichen Unfällen führen können.

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