Große Sorge

Rätselraten: Was hat Jannik Sinner wirklich?

Ein Mann mit schwarzer Kappe und Sportkleidung trägt eine Tasche auf der Schulter.
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Große Sorge um die Nummer 1 der Welt. Was hat der Südtiroler wirklich?
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Jannik Sinner muss bei den US Open zuschauen. Die Nummer eins der Tennis-Welt hat wegen einer Knieverletzung für das Grand-Slam-Turnier in New York abgesagt – und damit neue Fragen über seinen Gesundheitszustand aufgeworfen.

Seit dem Wimbledon-Finale am 12. Juli hat der Südtiroler kein Match mehr bestritten. Über die genaue Verletzung ist bislang wenig bekannt. Ein Kreuzbandriss oder Meniskusschaden soll es offenbar nicht sein, da Sinner vergangene Woche trainieren konnte.. In Tennis-Kreisen wird stattdessen über eine Sehnenentzündung infolge einer Überlastung spekuliert.

Zu viele Spiele?

Sinner hatte in diesem Jahr ein enormes Pensum absolviert. Allein im Frühjahr gewann er fünf Masters-Turniere hintereinander und bestritt dabei 29 Partien. In Wimbledon folgten sieben weitere Matches, gekrönt vom Finalsieg gegen Alexander Zverev.

Ein Tennisspieler hält nach einem Sieg einen großen goldenen Pokal in den Händen.
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Seit Wochen versucht Sinner, sein Knie wieder fit zu bekommen. In Turin wurde er unter anderem mit Stoßwellentherapie behandelt, anschließend suchte er auch Spezialisten in Mailand auf. Doch die Belastungstests verliefen zuletzt nicht zufriedenstellend.

Es ist nicht Sinners erste Verletzung. Bereits 2024 musste er wegen Hüftproblemen mehrere Turniere auslassen. Nun könnte die hohe Belastung erneut ihren Tribut fordern. Sogar ein vorzeitiges Saisonende wird diskutiert. Damit würde Sinner möglicherweise auch die Asien-Tour, den Davis Cup und die ATP Finals verpassen.

Ein erschöpfte Tennisspieler kühlt sich während einer Spielpause mit Wasser auf der Bank ab.
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Für den Superstar wäre das ein herber Rückschlag – langfristig könnte eine längere Pause aber die vernünftigste Lösung sein. Sinner soll vollständig genesen und 2027 wieder topfit angreifen. Dafür dürfte er seinen dicht gedrängten Turnierkalender deutlich reduzieren müssen.

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