Reanimiert

Radler (18) bei Unfall am Hals aufgeschlitzt

Polizisten und Rettungskräfte sichern nachts nach einem Fahrradunfall die Unfallstelle ab.
© Foto Kerschi., Markus Hauser: Das Bike des jungen Radlers wurde sichergestellt.
Gegen das Heck eines stehenden Autos, das blinkte und in einen Parkplatz zurückschieben sollte, prallte ein junger Radler mit seinem Fahrrad und zog sich lebensgefährliche  Verletzungen am Hals zu.
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OÖ. Zu dem tragischen Unfall im Linzer Stadtteil Stadtteil Bindermichl-Keferfeld kam es Donnerstagabend eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang um 18.40 Uhr: Da war ein 35-jähriger Pole mit seinem VW-Lieferwagen auf der Stadlerstraße in Richtung Landwiedstraße unterwegs und suchte einen Parkplatz. Als er einen gefunden hatte, fuhr er den Caddy auf einen Mehrzweckstreifen, setzte den Blinker und blieb stehen, um nachfolgende Fahrzeuge passieren zu lassen.

18-Jähriger drohte zu verbluten

Rettungskräfte und Polizei arbeiten an einem Unfallort mit beschädigtem Auto in Linz bei Nacht.
18-Jähriger prallt ungebremst in das Heck des Lieferwagens. © Foto Kerschi,. Martin Hauser

Zur selben Zeit war ein 18-Jähriger mit seinem stadttauglichen Mountainbike-Fahrrad ebenfalls auf dem Mehrzweckstreifen und ebenfalls in Richtung Landwiedstraße unterwegs. Laut Polizei fuhr der Linzer - der das unerwartete Hindernis schlicht und einfach übersehen haben dürfte - ungebremst in das Heck des stehenden Kleintransporters.

Der Aufprall war so heftig, dass die Heckscheibe des VW Caddy zerbarst und sich der Radler dabei eine schwere Schnittwunde im Halsbereich zuzog. Ersthelfer sowie Einsatzkräfte versorgten den Schwerverletzten an Ort und Stelle. Der 18-Jährige, der zu verbluten drohte, musste noch an der Unfallstelle reanimiert werden. Anschließend wurde er unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus gebracht. Er befand sich zuletzt in kritischem Zustand.

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