ÖFB-Cup

Pflichtsiege stehen für Bundesligisten am Programm

Mehrere Fußballspieler kämpfen bei einem Kopfballduell um den Ball.
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In der zweiten ÖFB-Cup-Runde am Wochenende sind die zwölf Bundesligisten bei unterklassigen Clubs gefordert.
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Zum Auftakt empfängt Altach am Freitag Bischofshofen, Ried tritt bei Wallern/St. Marienkirchen an.

Am Samstag folgen u.a. die Auswärtsspiele von Lustenau gegen Lafnitz, LASK gegen Deutschlandsberg, Sturm gegen Voitsberg, WSG Tirol gegen Leithaprodersdorf, Austria gegen Traiskirchen und Rapid gegen Austria Klagenfurt. Salzburg tritt am Sonntag in St. Pölten an.

Auf die Rieder wartet ein echtes Lokalderby - die Anreise nach Wallern an der Trattnach dauert nur etwa eine halbe Stunde. Beim Tabellenführer der Regionalliga Nord stehen gleich 14 Spieler mit Ried-Vergangenheit im Kader. Ihr Coach Julian Baumgartner spielte einst ebenfalls für die Rieder und betreute von 2023 bis 2025 deren zweite Mannschaft, die "Jungen Wikinger Ried".

Trainer Mario Despotovic rechnet mit einer schwierigen Partie. "Uns erwartet ein Gegner, der dieses Spiel sicherlich mit großer Motivation angehen wird und gegen den wir die nötige Konsequenz und Konstanz zeigen müssen. Für uns geht es darum, von Beginn an die richtige Haltung auf den Platz zu bringen und über die gesamte Spielzeit geschlossen aufzutreten", sagte der 41-Jährige.

Titelverteidiger LASK mit Rotations-Maschine

Trotz aller Respektbekundungen gelten die Rieder ebenso als Favorit wie Vorsaisonfinalist Altach daheim gegen Bischofshofen. Dessen Vorarlberger Lokalrivale Austria Lustenau ist vor dem Gastspiel in Lafnitz gewarnt. "Für die ist es das Spiel des Jahres, uns wird harte Gegenwehr erwarten. Dieser Herausforderung müssen wir uns stellen", betonte Trainer Markus Mader.

Titelverteidiger LASK wird im Duell mit Amstetten-Bezwinger Deutschlandsberger SC wohl rotieren, um vor den Belastungen der kommenden Wochen - am Dienstag erfolgt das Auftaktmatch in der Champions League bei AEK Athen - noch einmal Kräfte zu sparen. Gleiches dürfte bei Sturm Graz der Fall sein. Der Vizemeister tritt auswärts gegen den ASK Voitsberg an, der im Vorjahr die Wiener Austria ausschaltete.

Austria unter Siegzwang in Traiskirchen

Einen derartigen Ausrutscher sollten die "Veilchen" beim FCM Traiskirchen auch angesichts des misslungenen Bundesliga-Starts tunlichst vermeiden. Erzrivale Rapid, der seit 1995 auf den Gewinn der Cup-Trophäe wartet, darf sich bei Ex-Bundesligist Austria Klagenfurt ebenfalls keinen Umfaller erlauben.

Abgeschlossen wird die zweite Runde mit den Sonntag-Matches Kitzbühel - GAK, Parndorf - WAC, Vorwärts Steyr - Hartberg und SKN St. Pölten - Red Bull Salzburg. Die "Bullen" befinden sich nach den beiden klaren Siegen über Austria und Rapid im Aufwind und treffen auf einen Gegner, der in der 2. Liga trotz großer Ambitionen nach fünf Runden nur Vorletzter ist.

Die Auslosung für das Achtelfinale erfolgt im Rahmen der ORF-Berichterstattung am Sonntagabend, ausgetragen wird die Runde der letzten 16 vom 27. bis 29. Oktober.

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