Das Toilettenpapier ist heute aus keinem Haushalt mehr wegzudenken. Doch kaum jemand weiß, wie alt diese Erfindung ist: Das Patent für die erste perforierte Toilettenpapierrolle stammt vom US-Amerikaner Seth Wheeler aus dem Jahr 1891. Immer wieder wird in Haushalten darüber debattiert, wie die Rolle korrekt aufgehängt werden sollte.
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Auf den Produktfotos hängt die Rolle fast immer mit der losen Seite nach vorn. Auch in Hotels blickt sie nach vorn und wird oft kunstvoll gefaltet. Verfechter dieser Methode berufen sich direkt auf den Erfinder und Patentinhaber Wheeler. In den Patenten US465588A und US447419A ist die Abrollrichtung klar erkennbar: Das offene Ende zeigt nach vorn und nicht zur Wand.
Gründe für das Original
Für diese Variante sprechen handfeste Argumente. Erstens die Erreichbarkeit: Da das lose Ende zum Benutzer zeigt, kommt man leichter heran und kann die Blätter bequemer abtrennen. Zweitens die Hygiene, weil das Papier nicht direkt an der Wand schabt und man die Wand seltener berührt. Drittens lässt sich das Papier dadurch leichter abrollen, was besonders bei Halterungen mit einem Deckel gegen versehentliches Abrollen hilft.
Wer kleine Kinder oder Katzen zuhause hat, profitiert dagegen eventuell davon, die Rolle anders herum aufzuhängen. So lässt sie sich weniger leicht versehentlich abrollen. Vor allem neugierige Stubentiger nutzen die Rolle gern als Spielzeug, weshalb oft das komplette Papier am Boden landet.
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