Auszeichnung

Ö-Buchpreis 2026: Die Shortlist steht fest

Eine Person mit mittellangen braunen Haaren sitzt auf einer Treppe und blickt ernst in die Kamera.
© Petra Weixelbraun
Die Shortlist für den Österreichischen Buchpreis 2026 wurde vorgestellt und verspricht ein hochkarätiges Finale.
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Die feierliche Vergabe für den Österreichischen Buchpreis findet am Montag, 23. November, in Wien statt. Auf der heute präsentierten Shortlist stehen heuer drei Autorinnen und zwei Autoren, die sich Hoffnungen auf die wichtigste literarische Auszeichnung des Landes machen dürfen.

Bewertung von 102 Werken

Insgesamt 102 Werke aus den Bereichen Belletristik, Essay, Lyrik und Drama hatte die fünfköpfige Fachjury (bestehend aus Literaturwissenschafterin Uta Degner, Autor Markus Köhle, den Journalistinnen Lara Sielmann und Julia Zarbach sowie dem Buchhändler Helmut Zechner) gesichtet, ehe die finale Auswahl getroffen wurde.

Fünf Werke im Finale

Für die Gewinnerin oder den Gewinner ist der Österreichische Buchpreis mit 20.000 Euro dotiert. Auf der Shortlist stehen folgende Titel:

  • Anna Baar mit dem Werk "Amseln"
  • Birgit Birnbacher mit "Sie wollen uns erzählen"
  • Sabine Scholl mit "Die zweite Haut"
  • Norbert Gstrein mit "Im ersten Licht"
  • Elias Hirschl mit "Schleifen"

Für Autor Elias Hirschl gibt es bereits am Mittwochabend Grund zur Freude, da ihm in Deutschland der Düsseldorfer Literaturpreis verliehen wird.

Chance auf den Debütpreis

Zeitgleich mit dem Hauptpreis wird auch die beste Erstveröffentlichung prämiert, deren Final-Trio am Mittwoch, 11. November, um 19:00 Uhr in der AK Bibliothek Wien liest. Im Rennen um den mit 10.000 Euro dotierten Debütpreis stehen Marlen Mairhofer mit "Alice", Nina Temann mit "oh augen, eigene oper" sowie David Vajda mit "Diamanten". Die nicht prämierten Finalisten beider Kategorien erhalten jeweils 2.500 Euro.

Elf Jahre literarischer Erfolg

Der renommierte Österreichische Buchpreis wird heuer bereits zum elften Mal gemeinsam vom Kulturministerium, dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien vergeben. Im Vorjahr ging die Trophäe an Dimitré Dinev für seinen Roman "Zeit der Mutigen", während Miriam Unterthiner den Debütpreis holte. Mit der Bekanntgabe der diesjährigen Shortlist biegt das Literaturjahr nun auf die Zielgerade ein.

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