Verkauf gestartet

Neue US-Münze zeigt Donald Trump

Zwei goldfarbene Münzen mit Donald Trump und US-Siegel, Aufdruck "1776-2026" und "One Dollar".
© usmint.gov
Zum 250-jährigen Jubiläum der USA bringt die US-Mint (Anm. Behörde, die für die Prägung des US-Dollars zuständig ist) eine neue Ein-Dollar-Münze heraus. Sie zeigt das Porträt von Präsident Donald Trump und sorgt damit auch für einige Diskussionen.
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USA. Die goldfarbenen Ein-Dollar-Münzen mit dem Gesicht von Donald Trump sind seit heute offiziell bei der U.S. Mint erhältlich. Das Sammlerstück wurde anlässlich der großen 250-Jahr-Feier der Vereinigten Staaten geprägt. US-Finanzminister Scott Bessent hatte das Projekt bereits im Juli angekündigt. Laut ihm sei die Münze ein Versuch, "das dauerhafte Erbe der Freiheit und ein bleibendes Symbol des Patriotismus" zu ehren.

Design der neuen Trump-Münze

Auf der Vorderseite – der sogenannten Kopfseite – prangt das Gesicht von Donald Trump. Über ihm steht das Wort "LIBERTY" (Freiheit), daneben sind die Inschriften "IN GOD WE TRUST" und "1776 ~ 2026" zu lesen. Die Rückseite schmückt das Siegel des Präsidenten beziehungsweise das Große Siegel der USA: Ein Weißkopfseeadler hält einen Olivenzweig und ein Bündel Pfeile, während ein Schild die Zahl "250" für das Jubiläum trägt. Zudem findet sich auf einem Banner der lateinische Spruch "E PLURIBUS UNUM" (Übersetzt: "Aus vielen, eins"). Der Entwurf wurde von der U.S. Commission of Fine Arts genehmigt, deren Mitglieder Trump selbst ernannt hatte. Der Präsident nannte die Idee in der Vergangenheit zwar "sehr ungewöhnlich", er sei davon jedoch "geehrt".

Kritik am lebenden Präsidenten-Porträt

Dass ein amtierender Präsident auf einer Münze abgebildet wird, sorgte im Vorfeld für Kritik. Ein Bundesgesetz verbietet eigentlich die Darstellung lebender Präsidenten auf US-Währung. Allerdings hat der Finanzminister unter bestimmten Umständen die Befugnis, die Prägung spezieller Münzen zu genehmigen. Auch wenn die Geldstücke ein legales Zahlungsmittel sind, sollen sie laut der Prägeanstalt in Philadelphia nicht in den allgemeinen Umlauf gebracht werden. Es ist übrigens nicht der einzige Versuch Trumps, seinen Namen in Washington, D.C. zu verewigen: Ähnliche Bestrebungen gab es beim Kennedy Center und dem U.S. Institute for Peace, was sich mittlerweile in Rechtsstreitigkeiten verstrickt hat.

Verkauf und spezielle Juli-Editionen

Die U.S. Mint bietet das Geldstück nicht einzeln an. Sammler können Rollen mit 25 Münzen für 61 US-Dollar oder Taschen mit 100 Stück für 154,50 US-Dollar erwerben. Ein besonderes Highlight für Fans: Genau 250.000 Münzen wurden am amerikanischen Unabhängigkeitstag geprägt und tragen eine spezielle "July 4th"-Markierung. Diese Sonderprägungen wurden nach dem Zufallsprinzip in den bestellbaren Rollen und Taschen versteckt. Pro Haushalt gibt es zunächst ein striktes Limit von zwei Bestellungen. Diese Beschränkung fällt laut der Prägeanstalt jedoch am Donnerstag weg.

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