Rekordbuchungen
Neue Tourismus-Strategie für Österreich
Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, muss der heimische Tourismus noch stark an ein paar Schrauben drehen - er soll kräftiger und nachhaltiger werden. "Der internationale Wettbewerb wird intensiver, viele Betriebe stehen vor einem Generationenwechsel und Digitalisierung und KI ändern, wie wir reisen", erklärte Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner am Montag bei der Präsentation der Strategie "Vision T" für die Branche. Im Fokus steht auch der Ganzjahrestourismus.
All-Time-High
Die Ergebnisse 2025 seien mit rund 48 Millionen Gästeankünften und 157 Millionen Nächtigungen "ein All-Time-High" gewesen und zeigten, welches Potenzial im Tourismusstandort Österreich stecke, so die ÖVP-Politikerin in einer Pressekonferenz. Die Rekordbuchungen 2025 seien aber "kein Grund, sich zurückzulehnen, sondern ein Auftrag, die Potenziale noch besser zu nutzen".
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Ganzjahrestourismus im Fokus
"Die Tourismusnation Österreich 2025 hat als ganz klares Element den Ganzjahrestourismus, die Wertschöpfung außerhalb von Spitzenzeiten zu schaffen", betonte Zehetner. Das bedeute auch mehr Beschäftigung. Die Betriebe sollen auch finanziell besser aufgestellt sein, um besser in die Zukunft investieren zu können.
So sollen zum einen die Investitionen mit Hilfe von Finanzierungen durch die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) weiterentwickelt werden, "aber auch neue Möglichkeiten geschaffen werden, privates Kapital für touristische Investitionen zu mobilisieren". "Ziel ist es, die österreichischen Familienbetriebe langfristig abzusichern", hielt die ÖVP-Politikerin fest.
Die Tourismusnation Österreich soll aber auch innovationsstark sein - Stichwort Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI). Deshalb entwickelt die nationale Tourismusmarketing-Organisation Österreich Werbung eine eigene KI-Strategie für die Branche, "damit Österreich im digitalen Wettbewerb vorne mit dabei ist", so Zehetner.
In der wirtschaftspolitischen Strategie für den Tourismus sind folgende Ziele bis 2035 festgezurrt: Die reale Wertschöpfung soll um 10 Prozent von zuletzt 22,6 Mrd. auf über 25 Mrd. Euro steigen, die internationalen Reiseverkehrseinnahmen sollen nominell um mehr als 10 Mrd. Euro auf über 36 Mrd. Euro zulegen, die Eigenkapitalquote der Qualitätshotellerie soll sich von unter 18 Prozent auf über 20 Prozent erhöhen und die Zahl der Ganzjahresbeschäftigten in Beherbergung und Gastronomie soll von rund 134.600 auf mehr als 160.000 nach oben gehen.
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