Ski-Revolution

"Neue Liga" - Speed-Guru will ÖSV-Stars zurück in Siegspur führen

Andreas Evers mit Abfahrtsstar Daniel Hemetsbeger.
© gepa
Seit wenigen Stunden ist unsere Abfahrer-Truppe um Ex-Weltmeister Vincent Kriechmayr zurück vom Übersee-Training in Südamerika.
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Der frühere Skitrainer von Legende Hermann Maier hat sich für seine zweite ÖSV-Saison als Chef der "schnellen" WC1-Trainingsgruppe um Vinc Kriechmayr, Daniel Hemetsberger und Raphael Haaser viel vorgenommen.

Kriechmayr dank Kondi-Guru wieder dabei

"Im Super-G waren wir letzte Saison eh schon wieder Nummer 1", rechnet Evers im oe24-Talk vor. "Aber in der Abfahrt ist es noch nicht so gut gelaufen. Da hat sich mit Franzoni, Odermatt, Von Allmen und Monney eine eigene Liga aufgetan. Da wollen wir uns hinarbeiten."

Ein erster Schritt sei, so Evers, in den vergangenen Wochen in den Anden gelungen. "Wir hatten nahezu perfekte Bedingungen", so die Trainer-Legende. "Dass es immer wieder geschneit hat, hat auch gut gepasst." Denn: Auch während der Weltcupsaison geht's immer wieder bei Schlechtwetter zur Sache.

Ein wesentlicher Puzzleteil für einen möglichen Abfahrtserfolg ist, dass sich der frühere Doppelweltmeister Kriechmayr dazu entschieden hat, seine Karriere fortzusetzen. Entscheidend dafür war, dass eine Lösung mit Kondi-Guru Peter Meliessnig gefunden wurde. Der Mann hinter den Sensations-Comebacks von Marcel Hirscher und Lindsey Vonn sorgt jetzt wieder dafür, dass der fitteste Kriechmayr, den es je gab in die WM-Saison 2026/27 startet.

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