Blickt man auf die bisherigen Ergebnisse, brennt das Feuer bei Dietmar Kühbauer und Co. noch. Mit der Wiener Austria wartet am Sonntag (19 Uhr/live Sky & im OE24-Live-Ticker) nun aber der erste richtige Härtetest.
Die neue Bundesliga-Saison wurde vom amtierenden Meister im Heimspiel gegen den Grazer AK eingeläutet, und wie. Ein überzeugender 3:0-Erfolg, eine Leistung, als wären sie nie weg gewesen, und das auch noch ohne Österreichs WM-Held Sasa Kalajdzic.
Linzer sehen "noch viel Luft nach oben"
"Es war ein toller Auftakt, wir haben an die vergangene Saison angeknüpft. Ich wollte die Form aus der Vorsaison gleich mitnehmen", meinte Doppeltorschütze Samuel Adeniran.
Doch natürlich folgte auch Kritik, so zum Beispiel vom Trainer: "Da waren wir ein bisschen ungenau, wenn ich eine leise Kritik übe", meinte Kühbauer mit Blick auf die Chancenauswertung. "Es gibt noch in vielen Aspekten Luft nach oben", gab sich 3:0-Schütze Christoph Lang noch kritischer.
Bricht nun eine offensive Welle auf die Veilchen herein? Blickt man auf die direkten Duelle, zeigt sich kein klares Bild. Aus den letzten sieben Partien gab es zwei Remis, drei Siege LASK und zwei in Violett. Spannt man den Bogen etwas weiter, kann man bei den Linzern aber schon fast vom Angstgegner der Austria sprechen: Nur zwei Pleiten mussten die Athletiker in den letzten 13 Duellen hinnehmen. Die letzten zwei in der Meistergruppe endeten jeweils mit drei Toren Unterschied (3:0 und 4:1).
Wichtige Rückkehrer für die Wiener Austria
Ebenfalls für die Gäste spricht die Belastung der Wiener. Der LASK geht in sein drittes Saisonspiel, die Austria bereits in ihr sechstes. Eine rotierte Elf zum Erfolg gegen Beitar wird die Folge sein.
"Wir haben diese 'never give up'-Mentalität gezeigt", freute sich Trainer Stephan Helm, der dank einiger Personalumstellungen gegen Israels Vizemeister am Sonntag "eine sehr frische" Mannschaft versprach. Abwehrchef Aleksandar Dragovic könnte wieder von Beginn an mitwirken, beim jüngst fehlenden Stürmer Johannes Eggestein sei er "sehr zuversichtlich", betonte Helm.
"Der LASK hat in der ersten Runde den überzeugendsten Auftritt hingelegt", stellte Helm fest. "Die Mannschaft ist fast gleich geblieben, und der Trainer ist noch da. Ich denke, dass er wieder eine sehr gute Rolle um den Titel spielen wird."
Der Double-Sieger gab den Respekt direkt zurück. "Wir wissen, dass es ein hartes Stück Arbeit wird", stellte Coach Dietmar Kühbauer fest. "Auch wenn der Bundesliga-Start bei der Austria nicht gut verlaufen ist, hat ihnen das Europacup-Spiel unter der Woche mit Sicherheit Selbstvertrauen gegeben."
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Ziel des LASK wird es sein, den Gegner mit viel Druck gar nicht in den Rhythmus kommen zu lassen. So blieben sie bislang auch ohne Gegentor.
Mögliche Aufstellungen:
FK Austria Wien - LASK
Anpfiff: Sonntag 19 Uhr
Stadion: Generali-Arena
Schiedsrichter: Arnes Talic
Austria: Sahin-Radlinger - Buhari, Dragovic, Feddersen - Ranftl, Fischer, Wustinger, Lee T. - Wels, Eggestein, Saljic
Es fehlt: Wiesinger (rekonvaleszent)
LASK: Jungwirth - Mbuyamba, Tornich, Andrade - Jörgensen, R. Ljubicic, Horvath, Bello - Danek - Adeniran, Lang
Es fehlen: Harakate (Kreuzbandriss), Smakaj (nach Knieverletzung)
Live auf Sky Sport Austria.
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