Wien. Nachdem die Polizei bei einer Streife starken Cannabisgeruch wahrgenommen hatte, machten die Beamten eine verdächtige Erdgeschosswohnung ausfindig. Der Bewohner versuchte daraufhin, die Sicht in seine Unterkunft (samt Indoor-Plantage) mit seinem nackten Körper zu versperren.
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Trotz der nudistischen Anstrengungen des Verdächtigen bemerkten die Beamten Pflanzen und für den Cannabisanbau typische Abluftschläuche. Daraufhin reichte der Mann ihnen irgendeine Zimmerpflanze durch das Fenster, um zu demonstrieren, dass man bei der Suche nach Hasch bei ihm falsch wäre.
1,7 Kilogramm Cannabiskraut sichergestellt
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien erfolgte aufgrund der Verdachtslage eine Hausdurchsuchung mit Unterstützung der WEGA, da sich der Bewohner nachdrücklich weigerte, die Türe zu öffnen. In der Wohnung stellten die Beamten 30 Cannabispflanzen, rund 1,7 Kilogramm Cannabiskraut sowie Utensilien zur Cannabisherstellung sicher. Ein Sprecher der Polizei bestätigte, dass darüber hinaus ein hoher dreistelliger Bargeldbetrag in der für Drogenhandel üblichen Stückelung entdeckt wurde. Es besteht daher der Verdacht auf Vorbereitung für Suchtgifthandel. Der 35-jährige Pole wurde vorläufig festgenommen und in eine Justizanstalt gebracht.
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