Tracking-Website
Nach Kriegs-Ende: Iran-Öl fließt wieder
Mehrere iranische Öltanker verließen das bisher von der US-Marine blockierte Seegebiet, teilte am Mittwoch die Website "TankerTrackers" mit, die über den Transport und die Lagerung von Erdöl informiert. Dies seien Irans "erste Rohölexporte seit zwei Monaten".
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Zunächst erklärte "TankerTrackers" unter Berufung auf Ortungsdaten und Satellitenbilder im Onlinedienst X, dass die beiden iranischen Supertanker "Diona" und "Hero2" das bisherige Blockadegebiet verlassen hätten. An Bord seien insgesamt 3,8 Millionen Barrel (604 Millionen Liter) iranisches Erdöl gewesen. Später meldete die Website die Durchfahrt eines dritten iranischen Tankers mit einer Million Barrel Öl.
Sofortige Waffenruhe
Die USA und der Iran hatten am Sonntag eine Vereinbarung zur Beendigung ihres Krieges erzielt, der Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels begonnen hatte. Vorgesehen ist unter anderem eine sofortige Waffenruhe in der gesamten Region. Binnen 60 Tagen sollen Teheran und Washington ein abschließendes Friedensabkommen ausarbeiten. Ihre zu Kriegsbeginn begonnene Blockade iranischer Häfen hatten die USA nach Angaben des iranischem Außenministeriums bereits am Dienstag beendet.
Wichtige Meerenge
Zu der vom Iran weitgehend gesperrten Straße von Hormuz gibt es unterschiedliche Äußerungen. US-Präsident Donald Trump hatte gesagt, die wichtige Meerenge werde wieder geöffnet, Mautgebühren sollten ihm zufolge nicht erhoben werden. Teheran sprach dagegen von einer Wiederöffnung der Straße von Hormuz "binnen 30 Tagen". Der Iran will zudem Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen verlangen.
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