Urteil in Impf-Skandal

Milde Strafe auf Bewährung: Granit Xhaka gesteht gefälschtes Impfzertifikat

Granit Xhaka im dunklen Anzug mit Fliege blickt während einer Ansprache nach unten.
© IMAGO/STEINSIEK.CH
Schweiz-Kapitän Granit Xhaka muss wegen gefälschter Corona-Impfzertifikate eine Geldstrafe zahlen. Der Star-Kicker kam mit einer Bewährungsstrafe davon – sportliche Folgen drohen noch.
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Schweizer Fußball-Teamkapitän Granit Xhaka ist wegen gefälschter Impfzertifikate aus der Corona-Zeit von der Justiz verurteilt worden. Der Mittelfeldstar erhielt eine Geldstrafe in Höhe von 150.000 Schweizer Franken (rund 161.000 Euro) zur Bewährung auf zwei Jahre. Der Kicker legte im Vorfeld bei der Staatsanwaltschaft ein vollständiges Geständnis ab und räumte ein, die Zertifikate gekauft zu haben.

Xhaka gestand den Kauf der Fake-Zertifikate

Per Strafbefehl wurde der Schweizer Teamkapitän wegen Erschleichens einer falschen Beurkundung zu einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 3.000 Franken verurteilt. Solange sich Xhaka in der zweijährigen Probezeit nichts zuschulden kommen lässt, wird die Strafe nicht vollstreckt. Die Verfahrenskosten hat der Mittelfeldspieler nach eigenen Angaben bereits vollständig beglichen.

Konsequenzen für Xhaka im Schweizer Nationalteam

Unklar bleibt vorerst, ob der Justiz-Entscheid auch sportliche Konsequenzen für den Routinier nach sich zieht. Der Schweizer Fußballverband zeigte sich über den Beschluss der Staatsanwaltschaft informiert und kündigte umgehend bilaterale Gespräche an. In den kommenden Tagen soll gemeinsam über die Zukunft des Kapitäns im Nationalteam entschieden werden.

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