Brauchtum

Mikl-Leitner hält Plädoyer für Dirndl und Lederhose

Eine Gruppe von Menschen in Tracht hält Bierkrüge auf der Bühne beim Oktoberfest Waidhofen.
© Gerhard Schiegl
Beim Oktoberfest in Waidhofen an der Thaya standen am Samstagabend Geselligkeit und Brauchtum im Mittelpunkt.
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Dirndl, Lederhosen und der traditioneller Bieranstich prägten am Samstagabend das 3. Oktoberfest in Waidhofen an der Thaya. Mitten im Festtrubel setzte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) ein deutliches Zeichen für heimisches Brauchtum und gelebte Tradition.

Beim Bieranstich machte die Landeshauptfrau klar, dass Tracht für sie weit mehr als ein Stück Vergangenheit ist. "Dirndl und Lederhose gehören nicht ins Museum, sondern mitten ins Leben", betonte Mikl-Leitner. Die heimische Tracht sei Ausdruck der Verbundenheit mit der eigenen Herkunft und habe auch in Zukunft ihren festen Platz in Niederösterreich. Dass traditionelle Kleidung und Brauchtum manchmal als altmodisch betrachtet werden, wollte sie nicht gelten lassen. "Wir dürfen stolz auf unsere Wurzeln sein und müssen sie auch für unsere Kinder und Enkelkinder bewahren", unterstrich die Landeshauptfrau.

Waldviertler wissen, wie man feiert

Vier fröhliche Menschen in Tracht posieren beim Oktoberfest Waidhofen an der Thaya.
Mikl-Leitner: "Dirndl und Lederhose gehören nicht ins Museum." © Gerhard Schiegl

Besonders hob Mikl-Leitner die Verbundenheit der Menschen im Waldviertel hervor. Die Region stehe für Zusammenhalt, Eigenverantwortung und Heimatverbundenheit. Beim Oktoberfest werde deutlich, dass neben der Arbeit auch das gemeinsame Feiern seinen festen Platz habe. "Im Waldviertel weiß man, was harte Arbeit ist. Und im Waldviertel weiß man auch, wie man feiert", erklärte Mikl-Leitner.

Ein besonderes Dankeschön gab es schließlich für die Organisatoren und die zahlreichen freiwilligen Helfer. Mit ihrem Einsatz würden sie dafür sorgen, dass Veranstaltungen wie das Oktoberfest überhaupt möglich sind. Gleichzeitig trügen solche Feste dazu bei, Traditionen lebendig zu halten und den Zusammenhalt in der Region zu stärken.

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