Horror beim Schwimmen

Mélanie (28) plötzlich von tödlichen Quallen umzingelt

Würfelqualle mit langen Tentakeln vor schwarzem Hintergrund.
© Getty Images
Ein entspannter Schwimmgang entwickelte sich für eine 28-jährige Französin in Okinawa zum Albtraum.
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Mélanie lebt seit drei Jahren auf der japanischen Insel und kennt den Ukun Beach gut. Doch bei einem morgendlichen Bad entdeckte sie plötzlich eine Würfelqualle – und wenig später war sie von Dutzenden der gefährlichen Tiere umgeben.

"Sobald mir klar wurde, dass ich zurück an den Strand musste, bemerkte ich, dass sie überall um mich herum waren", schilderte Mélanie den Vorfall gegenüber Newsweek. Weil sie bereits ein Stück vom Ufer entfernt war, musste sie durch die Quallen hindurch zurückschwimmen. Teilweise habe sie die Tiere sogar mit der Hand zur Seite schieben müssen.

Besonders tückisch: Die Würfelquallen sind nahezu durchsichtig und dadurch im Wasser nur schwer zu erkennen. Mehrere Tentakel wickelten sich schließlich um ihre Arme und Beine und hinterließen schmerzhafte, rote Quaddeln. "Im Rückblick wird mir klar, dass ich sehr viel Glück hatte", sagte die 28-Jährige zu Newsweek. Sie sei weder im Gesicht noch am Kopf gestochen worden.

An Land machte Mélanie allerdings einen Fehler: Sie rieb die betroffenen Stellen mit Sand ein. Erst später erfuhr sie von einer Einheimischen, dass dies nicht die richtige Behandlung ist. Die Stiche wurden im Laufe des Tages zunehmend schmerzhafter und schwollen an.

Würfelquallen gelten als besonders gefährlich. In Okinawa treten sie vor allem zwischen Mai und Oktober auf und können sich auch in flachem Wasser aufhalten. Sie können auch tödlich sein.

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