Comeback-Countdown

Im Argentinien-Winter erfuhr Hirscher: Wildcard fix

Marcel Hirscher mit Servicemann Martin Windele am Sessellift in Ushuaia.
© Instagram/marcel_hirscher
Während sich Rekord-Weltcupsieger Marcel Hirscher (37) im Argentinien-Winter auf sein Renn-Comeback vorbereitet, segnete die FIS in Genf seine Wildcard ab.
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Jetzt macht er ernst: Nach ersten Schwüngen in der Skihalle schaltet Marcel im argentinischen Ushuaia einen Gang höher und lässt die Fans an den Fortschritten teilhaben. Fas zeitgleich stellte die FIS die Weichen für das Renn-Comeback.

"Großartig, zurück auf Schnee zu sein"

Wir sehen den rekonvaleszenten Skistar im orangefarbenen Holland-Outfit gemeinsam mit Martin Windele, dem früheren Servicemann von Henrik Kristoffersen, am Sessellift. Rundherum tiefverschneite Winterlandschaft. Die Freude steht Marcel ins Gesicht geschrieben. Unter dem Schnappschuss schreibt er auf Instagram: "Winter mode is officially on. Great to be here ...". Während die ersten Schwünge in Argentinien noch geheim waren (oe24 berichtete), verrät der in den vergangenen Monaten so vorsichtige Rekord-Weltcupsieger jetzt selbst, dass er im Winter-Modus ist. Hirscher: "Es ist großartig, hier zu sein, zurück auf Schnee zu sein und ein paar gute Trainingstage reinzubekommen." Klingt vielversprechend.

Jetzt offiziell: Hirscher darf mit Wildcard fahren

Marcel Hirscher in seinem Element.
Marcel Hirscher in seinem Element. © Instagram

Während sich Hirscher also am anderen Ende der Welt den Feinschliff für sein Renn-Comeback holt, läuft diese Woche in Genf der FIS-Gipfel. Dabei wurde am Donnerstag die Wildcard für den Rekord-Weltcupsieger durchgewunken. Heißt: Der Sieger von 67 Weltcuprennen darf in Sölden gleich nach den Top 30 der RTL-Weltrangliste (WCSL) an den Start gehen.

Zuvor hatte FIS-Direktorin Alexandra Meissnitzer im oe24-Talk erklärt: "Marcel hat die Wildcard. Wir sind nun generell dran, Rahmenbedingungen bzw. Kriterien zu definieren – für Skistars, die planen, nach einer Pause zurückzukommen." Das passierte in Genf.

Heißt: Es liegt allein am Neo-Niederländer, ob er den Auftakt-Riesentorlauf am 25. Oktober in Sölden tatsächlich in Angriff nehmen will. Die Fotos aus Ushuaia zeigen jedenfalls, dass Hirscher den Anfang Dezember 2024 erlittenen Kreuzbandriss endgültig auskuriert haben dürfte ...

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