Nur eines scheint derzeit in der SPÖ gewiss zu sein: So kann es nicht weitergehen, sagen sowohl die Gegner von Andreas Babler – sie sind in der SPÖ in der überwiegenden Mehrheit – als auch seine Fans. Mit "so" ist das öffentliche Hauen und Stechen gemeint. Am Sonntag soll dies endlich "beendet werden", hoffen zumindest einige Spitzen-Rote.
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Dann werden sich schließlich zunächst – stand Donnerstag – neun (!) von neun SPÖ-Landeschefs in Wien treffen. Es ist dies die erste Sitzung der SPÖ-Länderchefs und danach die erste Sitzung mit Babler, an der Hans Peter Doskozil seit 2023 teilnehmen würde.
Die Länderchefs hoffen, dass Wiens Michael Ludwig und ÖGB-Boss Wolfgang Katzian diesmal für einen Wechsel an der SPÖ-Spitze seien. Die Sympathie der beiden Herren für Babler dürfte mittlerweile ebenso enden wollend sein wie jene für Gerhard Zeiler. Dieser wendete sich am Freitag quasi via offenen Brief an die SPÖ-Mitglieder. Er würde als SPÖ-Chef bereitstehen. Entscheiden müssten nun Gremien und Mitglieder.
Aber: Ganz so einfach ist es nicht. Denn wie zwei sehr unterschiedliche Rote – nämlich Ex-SPÖ-Manager Christian Deutsch und Sektion-8-Vorsitzender Mati Randow oe24 bestätigen - müsste es im Falle von zwei Kandidaten eine Direktwahl durch die Mitglieder geben. Genau diese Situation fürchten Ludwig als auch Oberösterreichs wahlkämpfender SPÖ–Chef Winkler.
Marterbauer, Bures, Kucher/Holzleitner
Drei Varianten. Stand Donnerstag wurde daher an Alternativen gefeilt: Ein Zeitplan – drei bis sechs Monate - mit einer geordneten Übergabe an Babler-Vertrauten Markus Marterbauer.
Alternativ wollen SPÖ-Länderchefs auch über eine Interims-Chefin Doris Bures. Und last but not least wird auch eine Doppel-Führung SP-Frauenchefin Eva Maria Holzleitner und SP-Klubchef Philipp Kucher debattiert. Ob sie wohl Babler und Zeiler von einem Rückzug überzeugen können?
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