Champions League

Ljubicic freut sich auf AEK-Rückkehr

LASK-Neuzugang Robert Ljubicic
© APA/ERWIN SCHERIAU
Der LASK-Mittelfeldmann kehrt zum Champions-League-Auftakt zu seinem Athener Ex-Club zurück. "Wir müssen uns nicht verstecken", gibt er die Marschroute vor.
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Linz. Mit dem LASK greift er in der Fußball-Champions-League nach den Sternen, gleich zum Auftakt gastiert Neuzugang Robert Ljubicic am Dienstag (18.45 Uhr MESZ/live Sky) an alter Wirkungsstätte. Knapp vier Monate nach seinem letzten Auftritt für AEK Athen nimmt er in der griechischen Hauptstadt seine Ex-Kollegen ins Visier. Vor allem stimmungstechnisch versprach Ljubicic einen Leckerbissen. "Uns erwartet eine ganz besondere Atmosphäre", sagte der 27-jährige Mittelfeldakteur.

Zweieinhalb Jahre kickte der Wiener nach seinem Wechsel von Dinamo Zagreb bei AEK, nach 68 Pflichtspielen (10 Tore, 8 Assists) stand der Meistertitel. "Fußball ist in Griechenland unglaublich leidenschaftlich, und das spürt man bei jedem Spiel sofort. Die Fans leben mit ihrem Verein mit und sind sehr emotional - die Stimmung im Stadion ist einfach fabelhaft", fasste Ljubicic seine Eindrücke zusammen. Dennoch sah der einstige Rapid- und St.-Pölten-Akteur eine "große Chance".

Ein Auftakterfolg im 32.000 Zuschauer fassenden, 2022 errichteten Agia-Sofia-Stadion wäre für die erstmals in der Königsklasse vertretenen Linzer der ideale Mutmacher für das folgende Heimspiel gegen Liverpool am 14. Oktober. "Für den LASK ist das sicher eine interessante und besondere Erfahrung. Ein volles Stadion, leidenschaftliche und vielleicht auch etwas verrückte Fans und ein Gegner, der von seinem Publikum mitgerissen wird", sagte Ljubicic. Spätestens nach dem 5:1-Sieg über Celtic Glasgow, dem "Wunder von Linz", ist aber klar: "Wir müssen uns nicht verstecken."

Ex-Mattersburger Varga stürmt für AEK

Fürchten muss sich der LASK vor AEK wohl tatsächlich nicht. Die Griechen sind mit einem Marktwert von ca. 86 Mio. Euro im Vergleich zum LASK (ca. 51 Mio. gemäß transfermarkt.at) schon am Papier keine Übermacht, große Spielernamen sucht man im Kader vergebens. Zumindest in Österreich bekannt sind die Namen von Ungarns Teamstürmer Barnabas Varga (früher SV Mattersburg und SV Lafnitz) und Charalampos Lykogiannis (Sturm Graz).

Varga war es auch, der am Samstag beim 5:0-Ligasieg über Aris Saloniki einen Doppelpack erzielte, sein Team musste im Gegensatz zum LASK in bisher drei Ligaspielen aber schon einmal Punkte abgeben. Trainiert wird AEK seit Sommer 2025 vom Serben Marko Nikolic, der in Griechenland (AEK), Ungarn (Videoton) und Serbien (Partizan) schon zu Meisterehren kam. "Ein sehr direkter Typ mit klarer Vorstellung davon, wie seine Mannschaft spielen soll", sagte Ljubicic. "Er legt sehr großen Wert auf taktische Disziplin und darauf, dass jeder einzelne Spieler auf und neben dem Platz professionell auftritt."

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