Die italienische Staatsbahn FS hat die Testfahrten ihrer Frecciarossa-Züge in Österreich und Deutschland gestartet. Sie sind Teil des internationalen Zulassungsverfahrens.
In Österreich wird auf mehreren Strecken getestet: zwischen Kufstein und dem Brenner sowie zwischen Salzburg und Wien. Auch auf deutscher Seite laufen die Testfahrten.
Ab Sommer 2027 nach München
Wenn die notwendigen Bewilligungen erteilt werden, sollen die schnellen Züge ab Sommer 2027 zwischen Mailand beziehungsweise Rom und München verkehren. Die Verbindung soll über Innsbruck führen.
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FS-Chef Gianpiero Strisciuglio bezeichnete den Start der Testfahrten als weiteren wichtigen Schritt. Gemeinsam mit den ÖBB und der Deutschen Bahn wolle man ein europäisches Hochgeschwindigkeitsnetz schaffen.
Züge müssen angepasst werden
Für den grenzüberschreitenden Einsatz müssen die Züge an die unterschiedlichen Stromversorgungs- und Signalsysteme der Länder angepasst werden. Gleichzeitig haben bereits Schulungen für österreichisches und deutsches Fahrpersonal begonnen.
Der Frecciarossa ist der Hochgeschwindigkeitszug der italienischen Staatsbahn Trenitalia. Die eingesetzten Züge sind für den Betrieb in mehreren europäischen Ländern ausgelegt – darunter auch Österreich, Deutschland, Frankreich, Spanien, die Schweiz, die Niederlande und Belgien.
Auch Berlin und weitere Ziele geplant
Mit den geplanten Verbindungen nach Deutschland will die italienische Staatsbahn ihr internationales Netz weiter ausbauen. Neben München könnte der Frecciarossa künftig auch Berlin erreichen.
Weitere mögliche Ziele wurden ebenfalls genannt. Dazu zählen Frankfurt am Main und Krakau in Polen. Ziel der italienischen Staatsbahn ist es, wichtige europäische Städte stärker mit Hochgeschwindigkeitszügen zu verbinden.
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