Politischer Konsens
Hitzeplan für St. Pöltner Schulen und Kindergärten
Es ist ein seltener Moment, dass eine Initiative der Opposition im St. Pöltner Gemeinderat erfolgreich ist. Ein Antrag von ÖVP-Vizebürgermeister Florian Krumböck und der Volkspartei hat es in der Sitzung des Stadtparlaments am Montag-Abend jedoch geschafft. „Wir konnten die rot-grüne Stadtregierung von der Notwendigkeit überzeugen", sagt Krumböck.
Wenn im Sommer die Klassenzimmer aufheizen, leiden Kinder und Personal gleichermaßen. St. Pölten will das ändern: Der Gemeinderat hat am Montag beschlossen, einen Hitzeschutzplan für alle Kindergärten und Schulen der Stadt auszuarbeiten.
Die stadteigene Immobiliengesellschaft übernimmt die Aufgabe, gemeinsam mit der Stadtverwaltung und den Vertretern der einzelnen Standorte. Zuerst wird erhoben, wo die Hitze am stärksten zu spüren ist und welche Maßnahmen vor Ort sinnvoll sind.
Gemeinsam anpacken
Aus den Ergebnissen entsteht ein Investitionsplan für die kommenden Jahre. Er reiht die Maßnahmen nach Dringlichkeit und Wirksamkeit, damit zuerst dort geholfen wird, wo die Not am größten ist.
"Wir zeigen, was möglich ist, wenn wir einen kühlen Kopf bewahren und Anliegen gemeinsam auf den Weg bringen", sagt ÖVP-Vizebürgermeister Florian Krumböck. "Angenehme Temperaturen sind keine Frage des Komforts, sondern die Voraussetzung für gutes Lernen, Betreuen und Arbeiten." Jetzt müssen aus dem Plan konkrete Verbesserungen werden, bevor die nächsten Hitzemonate kommen.
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