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Hattmannsdorfer drängt jetzt auf "Binnenmarkt Plus"

Ein Mann im Anzug spricht auf einer Pressekonferenz mit Mikrofon und Rednerpult.
© APA/HELMUT FOHRINGER
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer will einen "Binnenmarkt Plus" umsetzen.
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„Österreich lebt vom Export. Erstmals seit 21 Monaten haben wir wieder einen Warenhandelsüberschuss erzielt. Das ist ein positives Signal. Umso mehr müssen wir alles daransetzen, die Rolle Österreichs und Europas im Welthandel zu stärken", erklärte Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) am Montag bei einem Besuch des Linzer Hafens.

Im Juli hat Österreich bekanntlich erstmals seit fast zwei Jahren mehr exportiert als importiert.

Bestehende Beziehungen müssten dementsprechend gestärkt werden, so der ÖVP-Politiker. "Daher setzen wir auf den Binnenmarkt Plus: Wir wollen verlässliche Staaten enger an Europa binden und unseren Unternehmen neue Märkte öffnen. Diesen Vorschlag werde ich nächste Woche beim EU-Handelsministertreffen in Dublin einbringen", erklärte der Minister.

Vier Männer im Anzug stehen lächelnd auf einer Terrasse vor einem Industriehafen.
AK-Oberösterreich-Präsident Andreas Stangl, Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, LINZ-AG-Generaldirektor Erich Haider, Hafendirektor Harald Kronsteiner. © BMWET/Holey

Kanada, Südkorea und Co.

Ziel eines "Binnenmarkt Plus" ist es, verlässliche Partner über klassische Freihandelsabkommen hinaus enger an den europäischen Binnenmarkt anzubinden, ohne dafür eine vollständige Teilnahme am EWR vorauszusetzen. Beispiele wären etwa Kanada, Südkorea, Australien, Neuseeland, Singapur oder die VAE.

Hattmannsdorfer brachte bereits im Mai 2025 ein solches Modell ins Spiel. Beim EU-Handelsministertreffen kommende Woche in Dublin will er den Vorschlag nun erneut aufs Tapet bringen.

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