"Viel kaputt"

Hans Sigl: Peinliches Hoppala im Podcast

"Bergdoktor" Hans Sigl spricht offen über seine Finanzen
© fotowunder
Im neuen Podcast von TV-Star Hans Sigl kam es zu einem amüsanten Zwischenfall vor dem Mikrofon. Ausgerechnet seine Ehefrau Susanne warnte ihn noch kurz vor Start davor.
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Seit vielen Jahren begeistert der gebürtige Österreicher Hans Sigl als Hauptdarsteller der Erfolgsserie "Der Bergdoktor" ein Millionenpublikum vor den Fernsehschirmen. In seiner Paraderolle als Dr. Martin Gruber diagnostiziert der Schauspieler selbst die komplexesten Krankheitsbilder mit bestechender Präzision. Doch abseits des Drehbuchs und der fiktiven Arztpraxis am Wilden Kaiser scheint das Gedächtnis des Publikumslieblings bisweilen empfindliche Lücken aufzuweisen, wie er nun in seinem eigenen Audioformat offenbart hat.

In der zweiten Episode seines Podcasts mit dem Titel "Betreff: Leben – die Sprechstunde mit Hans Sigl" begrüßte der Serienstar den bekannten Comedian und Schauspieler Jan van Weyde als Gesprächspartner. Was als lockerer Austausch über Musik und die Kulturbranche begann, entwickelte sich für den Gastgeber rasch zu einem heiteren Geduldspiel. Als Sigl über die Entwicklungen der deutschen Poplandschaft philosophieren wollte, fiel ihm partout der Nachname eines überaus prominenten Musikers nicht mehr ein.

Verzweifelte Suche vor laufendem Mikrofon

Auf der Suche nach dem richtigen Namen geriet Hans Sigl im Gespräch ordentlich ins Stocken. Vor laufendem Mikrofon begann der Schauspieler laut zu rätseln: "Es gab so 'ne Zeit, da war Giermann und wie sie alle hießen – nicht Giermann, doch, wie hieß der denn?" Sein Gesprächspartner Jan van Weyde schaltete sich sofort ein und hakte nach, ob er womöglich den beliebten Comedian Max Giermann meine.

Sigl schüttelte den Einwurf jedoch ab und stellte klar: "Nicht Max, der andere, der Sänger." Die Ratlosigkeit im Studio dauerte allerdings nur wenige Sekunden an, ehe van Weyde dem verzweifelten Serienstar mit dem entscheidenden Stichwort zu Hilfe eilte. Mit der simplen Nachfrage "Giesinger?" erlöste der Comedian den Bergdoktor-Darsteller aus seiner peinlichen Denkblockade.

Eiserne Warnung der Ehefrau in den Wind geschlagen

Sichtlich erleichtert erkannte Hans Sigl seinen Fehler und bedankte sich bei seinem Gast für die prompte Schützenhilfe: "Danke, Giesinger, nicht Giermann. Ich bin so schlimm mit Namen." Unmittelbar danach verriet der Schauspieler, dass seine Ehefrau Susanne das Unheil bereits vor Beginn der Aufzeichnung genau so vorhergesehen hatte. Sie hatte ihren Mann ausdrücklich ermahnt, sich vor dem Mikrofon zu disziplinieren.

Sigl zitierte den deutlichen Appell seiner Gattin wortwörtlich im Podcast: "Meine Frau hat schon gesagt: 'Reiß dich zusammen beim Podcast. Du machst so viel kaputt mit deinem schlechten Namensgedächtnis'." Gast Jan van Weyde nahm die kleine Schwäche gelassen und kommentierte das Geständnis trocken mit den Worten: "Ich auch." Damit bewiesen beide Künstler vor ihren Zuhörern eine erfrischende Portion Selbstironie.

Ehrliche Worte und Streitkultur im Hause Sigl

Dass Ehefrau Susanne derartige Warnungen ohne Umschweife ausspricht, entspricht dem eingespielten Umgangston des Paares. Die beiden setzen in ihrer Beziehung seit vielen Jahren auf ehrliche Worte, selbst wenn es dadurch hin und wieder zu Meinungsverschiedenheiten kommt. Reibereien und klare Ansagen gehören für den Schauspieler ganz selbstverständlich zu einer intakten Partnerschaft.

Diesen pragmatischen Ansatz untermauerte der Bergdoktor-Star bereits in einem früheren Interview mit der Zeitschrift "InTouch". Auf die Frage nach dem Beziehungsgeheimnis erklärte Hans Sigl damals unmissverständlich: "Streit hält den Laden am Laufen." Die deutliche Ansage seiner Ehefrau vor der Podcastaufnahme dürfte ihn daher kaum überrascht haben – auch wenn sie ihn letztlich nicht vor dem amüsanten Durcheinander zwischen Max Giermann und Max Giesinger bewahren konnte.

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