TV-Regisseur
Große Trauer in Hollywood: "Friends"-Ikone ist tot
James Burrows, ein berühmter TV-Regisseur, der an einigen der größten Sitcoms aller Zeiten beteiligt war, ist tot. Wie das US-Promiportal "TMZ" berichtet, gab seine Familie den Tod in einem Statement bekannt. Der 85-Jährige und elffache Emmy-Preisträger sei demnach friedlich im Beisein seiner Liebsten verstorben.
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Große Erfolge und Menschlichkeit
In der Erklärung würdigte die Familie nicht nur seine enormen beruflichen Erfolge in Hollywood, sondern erinnerte auch an sein Privatleben. Die Angehörigen lobten dabei "seine Freundlichkeit, Großzügigkeit und seinen unerschütterlichen Glauben an die Menschen um ihn herum". Zudem hoben sie seine besondere Fähigkeit hervor, Kollegen stets das Gefühl von Wertschätzung und Sichtbarkeit zu geben.
Meisterwerke der TV-Geschichte
Seine eindrucksvolle Karriere startete Burrows bereits in den 1970er-Jahren. Er führte unter anderem bei Episoden von "Laverne & Shirley" und der "Mary Tyler Moore Show" Regie, bevor er bei der Serie "Taxi" fest einstieg und dort 75 der insgesamt 114 Folgen inszenierte. Anfang der 1980er-Jahre erschuf er gemeinsam mit Glen und Les Charles den Hit "Cheers". Für diese Serie saß er bei unglaublichen 236 von 270 Folgen auf dem Regiestuhl. Auch beim erfolgreichen Ableger "Frasier" übernahm er für 32 Episoden die Regie. Darüber hinaus sammelte er Credits bei Kultformaten wie "Friends", "Will & Grace", "The Bob Newhart Show", "Mike & Molly" und "The Millers".
Der Regisseur dachte gar nicht ans Aufhören und arbeitete bis an sein Lebensende. Zuletzt drehte er noch alle zehn Episoden der Serie "Mid-Century Modern" mit Matt Bomer und Nathan Lane. James Burrows hinterlässt seine Frau Debbie, vier Töchter und sieben Enkelkinder.
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