USA/Russland. Die US-Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs weiten sich auf ein milliardenschweres Ölgeschäft mit Russland aus. Das berichtet die "New York Times". Demnach sollen Unterhändler des Weißen Hauses vorgeschlagen haben, Vermögenswerte des sanktionierten russischen Energiekonzerns Lukoil im Wert von rund 20 Milliarden Dollar zu veräußern.
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Lukoil besitzt 200 US-Tankstellen
Lukoil, das unter anderem Raffinerien, Ölfelder in Osteuropa und Afrika sowie 200 US-Tankstellen besitzt, steht seit einem Jahr unter US-Sanktionen. Bei einem Treffen mit den US-Unterhändlern Jared Kushner und Steve Witkoff im September in Moskau soll Wladimir Putin das Geschäft persönlich angesprochen haben, wie die "New York Times" berichtet.
Geheimer Öl-Deal: Das steckt dahinter
- Putins Kalkül: Er will damit das Signal senden, dass trotz des Ukraine-Kriegs wieder Geschäfte mit dem Westen möglich sind.
- US-Hoffnungen: Das Weiße Haus erhofft sich von dem Deal Zugeständnisse in Friedensverhandlungen sowie sinkende weltweite Energiepreise.
Interessenkonflikte und Beteiligte
Profitieren würden vor allem Vertraute der US-Unterhändler: Zu den favorisierten Käufern zählen der US-Milliardär und Trump-Unterstützer Todd Boehly sowie arabische Investoren (darunter ein Staatsfonds aus Abu Dhabi und katarische Unternehmer), die enge Geschäftsbeziehungen zu Kushner und Witkoff unterhalten. Letztere finanzieren unter anderem ein Bauprojekt von Kushner in Albanien.
Offizieller Status
US-Regierungskreise bestätigten die Gespräche gegenüber der "New York Times". Der mögliche Deal soll eine erhebliche Vorauszahlung und eine Gewinnbeteiligung beinhalten. Eine finale Entscheidung des US-Finanzministeriums steht jedoch noch aus.
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