Laut Houthi-Miliz

Gefängnis bei saudischem Angriff im Jemen getroffen

Dichter schwarzer Rauch und Flammen steigen aus brennenden LKWs in einem Wüstencamp auf.
© EPA
Die Houthi-Miliz im Jemen hat neue saudische Angriffe auf ihre Stellungen gemeldet.
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Saudi-Arabien habe im Gouvernement Al-Jawf im Nordwesten des Landes Luftangriffe geflogen, hieß es in einer Mitteilung der Huthi. Dabei wurden nach Angaben der von den Houthi kontrollierten Gesundheitsbehörde 14 Menschen getötet oder verletzt.

Bei den Attacken wurde nach Angaben aus Houthi-Kreisen auch ein Gefängnis getroffen. Mehrere Häftlinge seien in ein Krankenhaus gebracht worden. Weitere Personen sollen sich noch unter den Trümmern befinden. Demnach waren zum Zeitpunkt des Angriffs 35 Häftlinge in dem Gefängnis. Auf einem von den Houthi veröffentlichten Video waren schwere Schäden an Teilen des Gebäudes zu sehen. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Houthi kündigen Antwort auf Angriffe an

Die "saudische Aggression gegen den Jemen" werde nicht unbeantwortet bleiben, teilte Houthi-Sprecher Jahja Sari mit. Saudi-Arabien äußerte sich zunächst nicht.

In der Provinz Al-Jawf kommt es derzeit zu Gefechten zwischen Regierungstruppen und den Houthi. Die Streitkräfte hatten eine Militäroperation angekündigt, um von den Houthi kontrollierte Gebiete zurückzuerobern. Die Kämpfe haben sich zuletzt an mehreren Fronten verschärft.

Im Jemen kämpfen die vom Iran unterstützten Houthi seit mehr als zehn Jahren gegen die Regierung, die von Saudi-Arabien unterstützt wird. Seit 2022 herrschte eine inoffizielle Waffenruhe. Im Zuge des Iran-Kriegs ist aber auch der Konflikt im Jemen erneut aufgeflammt.

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