Mehr Effizienz

Gänserndorf: Polizei testet neue Dienstzeiten

Streifen sollen nun noch effizienter sein.
© APA/GEORG HOCHMUTH
In NÖ starten am 1. September 174 Beamte aus dem Bezirk Gänserndorf in die Test- und Einführungsphase des neuen Dienstzeitmanagements bei der Polizei. Alle 13 Dienststellen im Bezirk wenden das neue System ab September an.
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Landespolizeidirektor Franz Popp hält die Region für die Erprobung als "gut ausgewählt", da sie durch ihre Gegensätze besticht: Neben einer städtischen und "stark belasteten" Struktur in Wien-Nähe gibt es kleinere ländliche Gebiete sowie die Grenzpolizei in Marchegg.

Nach einer zweimonatigen Simulationsphase, in der laut Popp kleinere technische Probleme auftraten, beginnt nun die Praxis. "Jetzt werden wir schauen, was dann wirklich die Erfahrungen sind", erklärte Popp, der sich bei Problemen gesprächsbereit zeigt. Er sei froh über die Testbereitschaft des Bezirks, "weil wir so noch viel genauer hinschauen können".

Gerechterer und einheitlicher Plan für alle

Popp begrüßt das neue Modell ausdrücklich, da es künftig eine bedarfsgerechtere Planung sowie "einen einheitlichen Rahmen für alle" schafft. Die teils entstandene Aufregung über die Umstellung versteht er "nur bedingt bis gar nicht". Der Landespolizeidirektor betont: "Ich bin überzeugt, dass einige Ecken und Kanten, die sich ergeben werden, abgeschliffen werden - und das ist auch so geplant." Auf Kosten der Sicherheit der Bevölkerung gehe die Änderung keinesfalls; vielmehr könne die Polizei künftig "noch zielgerichteter" agieren.

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