Nach Amane Abgang

Füllt er nun die Lücke im Rapid Mittelfeld?

Ehemaliger WSG-Kapitän Valentino Müller
Nach dem Abgang von Rapid-Mittelfeldspieler Romeo Amane kurz vor Ende des Transferfensters in Österreich steht Rapid mit nur zwei fitten defensiven Mittelfeldspielern da. Doch ein Name fällt immer wieder, welcher dieses Problem lösen könnte.
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Seit gestern, 17 Uhr, ist das Transferfenster in Österreich geschlossen. Nachdem Rapid ihren wertvollsten Mittelfeldspieler Romeo Amane für 6 Mio. nach Anderlecht abgab, suchte Rapid nach Spielern, die diese Lücke schließen können. Lange stand eine Rückholaktion von Nicolas Sattlberger per Leihe im Raum. Doch dieser Deal kam nicht zustande.

Da die Hütteldorfer auch bei keinem anderen Mittelfeldspieler mehr aktiv wurden, stehen sie nun nach Ende des Transferfensters ausschließlich mit Matthias Seidl und Nicolas Bajlicz da, welche die Position des Sechsers spielen können.

Vertragsloser Spieler als Lösung?

Deshalb dürfte man wohl jetzt den Blick auf Spieler gelegt haben, welche derzeit ohne Vertrag dastehen. Ganz oben auf der Liste dürfte dabei der ehemalige WSG-Tirol-Kapitän Valentino Müller stehen.

Der 27-Jährige steht, nachdem sein Vertrag diesen Sommer auslief, ohne Vertrag da und wäre genau der Spielertyp, der den SK Rapid weiterbringen könnte. Auch Rapid-Chef Markus Katzer äußerte sich zu der möglichen Verpflichtung eines vertragslosen Spielers: "Es gibt viele Kicker mit guter Qualität, die derzeit ohne Vertrag sind und daher theoretisch auch noch verpflichtet werden könnten."

Alternativen im eigenen Kader

Katzer gab dennoch zu verstehen, dass nicht unbedingt ein neuer Mann geholt werden müsse und lediglich der Markt beobachtet werde. Zudem dürfte man noch die ein oder andere Alternative im eigenen Kader haben.

Mit dem Kameruner Martin Ndzie, welcher vor einem Jahr für 2,5 Mio. aus Israel gekommen ist, stünde der optimale Sechser sogar bereits im Kader. Der Mittelfeldakteur ist seit seiner Ankunft jedoch quasi dauerverletzt. Zudem wurde aus der Jugend der 19-jährige Lorenz Szladits hochgezogen. Auch von ihm hält man in Hütteldorf viel, betonte Katzer.

Wie Rapid nun also vorgeht, bleibt abzuwarten. Eine Unterstützung im defensiven Mittelfeld dürfte den Hütteldorfern allerdings noch guttun.

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