Afghane vor Gericht
Frau aus Eifersucht mit zwei Messern brutal verstümmelt
NÖ. "Es gibt Tatvorwürfe, die sind so ungeheuerlich, so monströs, dass es schwierig ist, sie in Worte zu fassen", hielt der Staatsanwalt bei seinem Eröffnungsvortrag fest. Der Angeklagte sei mit dem späteren Opfer "viele Jahre in einer Beziehung" gewesen, im diesjährigen Mai habe es dann "eine Eskalation" gegeben.
Bereits Mitte Mai soll es in der Wohnung des 28-Jährigen zu einer Vergewaltigung gekommen sein, was der Beschuldigte allerdings mehrfach bestritt. Am 19. Mai besuchte die Frau dann ihren Lebensgefährten erneut. Laut Staatsanwaltschaft ortete der Angeklagte zu diesem Zeitpunkt einen Nebenbuhler und fühlte sich betrogen.
Auch interessant
Nach Schlägen und geknebelt dürfte der Afghane seine Lebensgefährtin, die er nötigte, sich auszuziehen, mit einem Taschen- und einem Küchenmesser am Körper schwer verstümmelt haben. Es sei dem Beschuldigten darauf angekommen, das Opfer "nachhaltig zu verunstalten" und "unattraktiv zu machen". Währenddessen soll der Angeklagte seine Partnerin immer wieder nach einem etwaigen Liebhaber gefragt haben. Angelastet wird dem 28-Jährigen Körperverletzung mit schweren Dauerfolgen.
Für eine weitere Erörterung des Vorfalls wurde die Öffentlichkeit für den Großteil des Verfahrens ausgeschlossen. Letztlich erfolgte aufgrund der Einholung eines Sachverständigengutachtens eine Vertagung auf unbestimmte Zeit.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden