Vor ÖFB-Partie

Forderung nach FIFA-Ausschluss von Israel

OSLO, NORWAY - OCTOBER 11: Manor Solomon of Israel during the FIFA World Cup 2026 qualifier match between Norway and Israel at Ullevaal Stadion on October 11, 2025 in Oslo, Norway. (Photo by Robbie Jay Barratt - AMA/Getty Images)
© Getty Images
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat vor dem Auftaktspiel Österreichs in der Nations League gegen Israel einen Ausschluss des israelischen Fußballverbandes aus der UEFA sowie FIFA gefordert.
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Der Sport dürfe "niemals als PR-Bühne für Staaten dienen, die schwere Verbrechen begehen", wurde Alexander Weihrauch von Amnesty International Österreich am Dienstag in einer Aussendung zitiert.

So gebe es eindeutige Beweise, dass Israels Verband Vereine aus völkerrechtswidrig errichteten Siedlungen im Westjordanland unterstützt. Deren Teilnahme in den nationalen israelischen Ligen stehe in klarem Widerspruch zu FIFA-Statuten, hieß es vonseiten Amnesty International.

Keine Spiele in Israel

So sei das Westjordanland ein Gebiet des palästinensischen Fußballverbandes, der dem Spielbetrieb der betreffenden Clubs nie zugestimmt habe.

Österreich trifft am Donnerstag in Linz auf Israel. Das Rückspiel wird auf neutralem Boden in Debrecen in Ungarn ausgetragen. Irland bestreitet das Auswärtsspiel gegen Israel ebenfalls in Debrecen und die Heimpartie nach anhaltenden Protesten in Backa Topola in Serbien. Karten für irische Fans wurden nicht vergeben.

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