"Wollte Spaß haben"

Flugverbot: Witzbold bläst Schwimmweste im Flieger auf

Zwei Männer sitzen im Flugzeug; einer trägt eine gelbe Rettungsweste, der andere liest die Sicherheitskarte.
© Hugh Lovett
Die Schwimmwesten sind für den Notfall da, doch ein australischer Influencer fand es lustig, während der Sicherheitsunterweisung einmal alles selbst auszuprobieren. Dafür gibt es jetzt eine satte Strafe.
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Große Klappe, dumme Aktion und jetzt ein sehr langes Flugverbot: Weil ein australischer Influencer an Bord eines Jetstar-Fliegers von Sydney nach Adelaide lustig sein wollte, darf er so schnell keine Maschine mehr betreten.

Während der Sicherheitsunterweisung dachte sich Lovett wohl, "das ist meine Chance den nächsten viralen Hit zu landen". Er ließ sich dabei filmen wie er die Schwimmweste anzog und kräftig aufblies.

Das Problem: Jede Schwimmweste darf pro Flug nur einmal benutzt werden. Ist sie ausgelöst, ist der Sitzplatz für den Flug gesperrt.

Unbegrenztes Flugverbot

Lovett hatte noch Glück, dass die Maschine nicht ausgebucht war und er auf einen anderen Platz umgesetzt werden konnte. Bei einem vollen Flieger hätte die Airline den Flug wegen ihm komplett absagen müssen.

Doch die Konsequenzen sind klar: Betreiber Jetstar und die Muttergesellschaft Jantas haben ein unbegrenztes Flugverbot erlassen. Eine Strafe kommt noch oben drauf, denn wegen "Sabotage der Sicherheitsausrüstung" werden rund 11.000 Euro fällig.

"Ehrlich gesagt wollte ich nur ein bisschen Spaß haben", sagte Lovett später zu Yahoo News Australia.

Hugh Lovett ist ein mäßig bekannter Comedian und Influencer australischer Herkunft. Gemeinsam mit seinen Brüdern filmt er sich bei Pranks und waghalsigen Aktionen. Falls es sein Ziel war bekannter zu werden, dürfte er das wohl erreicht haben.

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