Krypto-Strategie

So bereitet sich Israel auf massive Sanktionen vor

Nach Crash unter 33.000 Dollar: Bitcoin erholt sich
© Getty
Israel manövriert sich mit seiner Siedlungspolitik im Westjordanland immer mehr in eine Ecke, die Kritik aus aller Welt wird lauter. Jetzt bereitet sich Premier Netanyahu auf Sanktionen vor.
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Israels Premier Benjamin Netanjahu plant den heimlichen Krypto-Gang für sein Land. Weil der internationale Druck wächst und immer härtere Sanktionen drohen, will der Regierungschef finanzielle Transaktionen im Notfall einfach am klassischen Bankensystem vorbeileiten.

Netanyahu setzt auf Notausgang

Mithilfe von Bitcoin, Blockchain und digitalen Währungen sollen mögliche Sanktionen einfach umschifft werden. Er habe einen entsprechenden Plan in Auftrag gegeben, sagte Netanyahu am Freitag dem israelischen Sender Channel 10.

Vor dem Hintergrund der israelischen Siedlungs- und Besatzungspolitik im Westjordanland und dem Vorgehen Jerusalems im Gazastreifen haben mehrere Staaten Sanktionen gegen israelische Siedler, Organisationen und einzelne Regierungsmitglieder verhängt.

Vollständige Beschränkungen gegen das israelische Bankensystem wurden bisher allerdings nicht verhängt.

Diese Staaten nutzen Strategien bereits

Damit reiht sich Israel ein in die Riege von Staaten die bereits auf diesem Wege versuchen internationale Sanktionen zu umgehen. Etwa Iran, Nordkorea, Venezuela und Russland nutzen bereits digitale Vermögenswerte.

Die israelische Tageszeitung "Haaretz" dagegen warnt: Vor allem der extrem wichtige Hightech-Sektor des Landes braucht das klassische Bankensystem und weltweite Investoren.

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