Befehl aus Genf

FIA verbietet Verstappens Wunder-Trick

Formel-1-Fahrer im Red-Bull-Rennanzug setzt die Sturmhaube vor einem roten "Sprint"-Plakat auf.
© IMAGO/justpictures.ch
Der Formel-1-Weltverband verbietet den Geniestreich von Red Bull, dank dessen Max Verstappen zuletzt unschlagbar war.
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Alle wundern sich: Warum ist Max Verstappen plötzlich unschlagbar? Das ist der Trick: Die Red-Bull-Ingenieure nutzten eine feine Lücke im Regelwerk. Über eine unscheinbare Haltestrebe am Seitenkasten umgingen sie streng geschützte Karosserie-Vorgaben. Das Ergebnis: Eine scharfe Karbonkante, die den Luftstrom extrem aggressiv unter den Boliden saugt. Das Resultat: Verstappen siegte in Malaysia und in Singapur doppelt (Sprint & Rennen).

Verstappens Bolide bleibt legal

Die Konkurrenz schäumte, die FIA handelte. Im neuen Regelwerk für 2027 ist der "Trick" offiziell verboten. Red Bull und auch Nachahmer Audi müssen ihre Boliden für die übernächste Saison komplett umbauen.

Das Glück für Red Bull: Für die laufende WM hat das Verbot keine Folgen! Verstappens Bolide bleibt völlig legal. Verstappen darf seinen Boliden beim nächsten Rennen in Austin (USA) am 25. Oktober (21 Uhr, ServusTV) unverändert an den Start bringen.

Ein farbenfroher Mercedes-AMG GT3-Rennwagen fährt auf einer Kurve einer Rennstrecke.
Verstappen gibt am Wochenende in Portugal in der GT World Challenge Vollgas. © IMAGO/Gruppe C Photography

Spannendes Duell gegen Valentino Rossi

Und was sagt Verstappen? Der Vierfach-Champion kennt nur Vollgas! Anstatt die Beine hochzulegen, greift Verstappen an diesem Wochenende im portugiesischen Portimão selbst zum Lenkrad seines Mercedes-AMG GT3 EVO – für seinen eigenen Rennstall "Verstappen Racing". Spannend: In der GT World Challenge kommt es dabei zum heißen Duell mit Ex-MotoGP-Superstar Valentino "Il Dottore" Rossi.

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