Trockene Dörfer

Feuerwehr-Tankwagen im Dauereinsatz

Immer im Einsatz.
© ORF/Helena Wolfram
Der Sommer ist vorbei, der Wassernotstand nicht: Niederösterreichs Feuerwehren karren weiter täglich Trinkwasser durch die Dörfer.
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In Prigglitz rücken die Freiwilligen vier- bis sechsmal täglich aus, sieben Tage die Woche. Sie holen in Gloggnitz bis zu 15.000 Liter am Hydranten und pumpen sie ins Dorfreservoir. Auch Bauernhöfe ohne Anschluss beliefern sie. Landwirt Roland Kobermann braucht die Feuerwehr zwei- bis dreimal pro Woche und zahlt das selbst.

Die Quellen sind versiegt. „Seit Ende Juni ist täglich zu fahren. Und auf dem Stand sind wir jetzt noch immer", sagt Bürgermeister Karl Stranz (ÖVP). Probebohrungen sollen neue Quellen erschließen.

Rekord bei Einsätzen

„Aus momentaner Sicht sehen wir kein Ende", sagt Feuerwehrkommandant Robert Ötsch. Es regnet weiterhin kaum.

Prigglitz ist kein Einzelfall. Im August gab es landesweit 1.508 Wasserversorgungen, im August 2025 waren es nur 198. Im Bezirk Amstetten rückten die Feuerwehren von Juni bis September mehr als 700-mal aus, im Vorjahr rund 160-mal.

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