Zwei Großbrände
Feuersturm im Bezirk St. Pölten
Eine gewaltige Rauchsäule stieg in den Himmel, während sich die Flammen unaufhaltsam auf Gebäude und Autos fraßen. 145 Feuerwehrmitglieder mit 24 Fahrzeugen kämpften gegen das Inferno.
Wenn ein Heckenbrand zur Katastrophe wird
Eine Scheune hielt dem Feuer nicht stand und stürzte großteils in sich zusammen. Die Flammen griffen sogar auf das Dach eines Einfamilienhauses über – ein Albtraum für die Bewohner. Gegen 15.30 Uhr schlug der Alarm an, elf Feuerwehren rasten zum Einsatzort. Mit Teleskoplader und bloßen Händen zerrten die Helfer glosendes Stroh aus der Scheune, um ein weiteres Auflodern zu verhindern.
Erleichterung
Erst gegen 19.45 Uhr konnte „Brand aus" gegeben werden – nach Stunden im Kampf gegen die Glut. Bis zum Montagfrüh wachte eine Brandwache über die Trümmer. Die Ursache des Feuers ist weiterhin unklar, Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Zweiter Schauplatz
Auch in St. Pölten sorgte ein Brand für Aufsehen: Ein defekter Akku dürfte am Samstag eine Mulde auf einem Güterzug unterhalb der Stockingerbrücke beim Kaiserwald in Flammen gesetzt haben. Die dichte Rauchwolke war weithin über das Stadtgebiet sichtbar.
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Kontrolliert
Rund 40 Feuerwehrmitglieder löschten zunächst von Leitern aus, ein Bagger rückte die Waggons einige Meter zur Seite, ehe die Mulde entleert wurde. Die Bahnstrecke musste kurzzeitig gesperrt werden.
Fazit: Ein Wochenende, das den Feuerwehren in Niederösterreich alles abverlangte – und einmal mehr zeigt, wie schnell aus Kleinbrand großes Unheil werden kann.
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