Vuelta-Favorit?

Felix Galls Schicksalstage vor Rekord für die Ewigkeit

Radfahrer bei einem Rennen mit Zuschauern im Hintergrund während der Vuelta a España.
© IMAGO/Sirotti
Nach dem Sturz von Tadej Pogacar bei der Vuelta a España ist der Grand-Tour-Sieg plötzlich weit offen. Ganz vorne mit dabei ist Felix Gall, der nun Österreich-Geschichte schreiben könnte.
OE24 auf Google bevorzugen

Bei der achten Etappe kam der alles dominierende Rad-Superstar, womöglich wegen eines Steins, zu Fall. Schlüsselbein- und Halswirbelbruch bedeuteten jedenfalls das Vuelta-Ende, auch wenn sich Pogacar bereits zu Wort meldete (oe24 berichtete).

Zahlreiche Athleten wittern nun natürlich ihre Chance auf einen Sieg bei einer Grand Tour. Allen voran Österreichs Decathlon-Ass Felix Gall.

Wettquoten sehen Felix Gall vorne

Der Zweite der Giro d'Italia 2026 gehört nun zu den Topfavoriten. Experten und auch Buchmacher sehen den Tiroler sogar ganz vorne.

Es wäre eine absolute Sensation und nicht weniger. Denn noch nie in der Geschichte des Radsports konnte ein Österreicher einen Grand-Tour-Sieg einfahren.

Nun ist diese Chance für Gall zum Greifen nahe. Wobei, noch ist ein langer und beschwerlicher Weg zu gehen. Der Trumpf des 28-Jährigen sind die Bergetappen. Am ehesten Zeit verlieren wird er beim Zeitfahren.

Hoffen auf die Bergetappen

Direkt nach dem Sturz wurde Enric Mas neuer Spitzenreiter (zuvor vier Minuten Rückstand auf Pogacar), gefolgt vom viermaligen Vuelta-Sieger Primoz Roglic und mit 1:11 Minuten Rückstand Gall als Dritter.

Vor dem ersten Ruhetag am Montag gibt es am Sonntag eine harte Bergetappe mit 5.000 Höhenmetern. Erster Auftritt des Österreichers?

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden