Sie soll Singles nicht möglichst viele Kontakte präsentieren, sondern gezielt passende Partner zusammenbringen – und damit langfristig auch die Zahl der Familien und Geburten erhöhen.
Zunächst richtet sich das Pilotprojekt an rund 160.000 Staatsbedienstete zwischen 21 und 35 Jahren. Nach einem ausführlichen Fragebogen ermittelt ein Algorithmus mögliche Partner. Dabei werden unter anderem Interessen und persönliche Vorlieben berücksichtigt.
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Anders als bei Tinder gibt es kein endloses Wischen durch Profile. Nutzer erhalten zunächst nur einen einzigen Partnervorschlag und haben 72 Stunden Zeit, sich für oder gegen einen Kontakt zu entscheiden. Bei einer Ablehnung wird erst einige Wochen später ein neuer Vorschlag erstellt.
Bevölkerung sinkt
Hinter dem Projekt steht ein ernstes demografisches Problem. Singapurs Fertilitätsrate lag 2023 laut den genannten Daten bei lediglich 0,98 Kindern pro Frau. Für eine langfristig stabile Bevölkerungszahl ohne Zuwanderung wären etwa 2,1 notwendig.
Ob "FirstDate" tatsächlich mehr Kinder hervorbringen wird, ist allerdings offen. Kritiker bezweifeln, dass fehlende Partnerschaften der entscheidende Grund für den Geburtenrückgang sind. Ähnliche staatliche Vermittlungsangebote gibt es inzwischen auch in Japan, Südkorea und Taiwan.
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