Grippe-Saison

Erkältung im Anmarsch? Mit diesen Tipps können Sie das Schlimmste verhindern

Junge Frau liegt krank auf dem Sofa, trinkt Tee und benutzt ein Taschentuch, Medikamente im Vordergrund.
© Getty Images
Der Hals kratzt, die Nase läuft und plötzlich fühlt man sich schlapp: Wer jetzt schnell reagiert, kann zwar nicht garantieren, dass die Erkältung ausbleibt, aber einiges dafür tun, dass der Körper möglichst gute Bedingungen für die Abwehr hat.
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Es beginnt meist mit kleinen Warnzeichen: ein Kratzen im Hals, leichtes Frösteln, eine verstopfte Nase oder ungewöhnliche Müdigkeit. Noch fühlt man sich nicht richtig krank – aber man ahnt bereits, was sich da ankündigt.

Genau jetzt lohnt es sich, nicht einfach weiterzumachen wie bisher. Denn auch wenn sich eine Erkältung nicht zuverlässig abfangen lässt, können einige Maßnahmen dabei helfen, den Körper frühzeitig zu unterstützen und die Beschwerden möglichst gering zu halten.

1. Sofort einen Gang zurückschalten

Der vielleicht wichtigste Punkt: Nicht versuchen, die ersten Symptome einfach zu ignorieren. Wer trotz Müdigkeit bis spät in die Nacht arbeitet, feiern geht oder noch ein hartes Workout absolviert, gibt seinem Körper wenig Gelegenheit zur Erholung. Gerade bei einem beginnenden Infekt sollte man deshalb bewusst kürzertreten und ausreichend schlafen. Sportpause statt Personal Best lautet die Devise. Bei Fieber, Glieder- oder Muskelschmerzen sollte man keinesfalls trainieren.

2. Jetzt besonders auf Schlaf achten

Frau mit Erkältung liegt mit Decke auf Sofa und putzt sich die Nase.
. © Getty Images/Westend61

Eine kurze Nacht lässt sich nicht einfach mit drei Espressi reparieren. Wer merkt, dass sich eine Erkältung ankündigt, sollte seinem Körper möglichst viel Schlaf gönnen. Das bedeutet auch: lieber den Netflix-Marathon früher beenden und ins Bett gehen. Erholung ist gerade jetzt wichtiger als Produktivität.

3. Genug trinken

Wasser, Tee oder Brühe helfen dabei, ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen. Besonders wenn Fieber auftritt oder man stark schwitzt, sollte man darauf achten, genug zu trinken. Bei einem kratzenden Hals können warme Getränke oder Honig außerdem angenehm sein und den Hals beruhigen.

4. Die Nase freihalten

Eine Kochsalzlösung kann bei Schnupfen helfen, die Schleimhäute zu befeuchten und Sekret zu lösen. Das ist zwar kein Viruskiller, kann aber gerade in der Anfangsphase dafür sorgen, dass sich eine verstopfte Nase nicht zusätzlich unangenehm anfühlt.

5. Warm und nährstoffreich essen

Jetzt ist nicht unbedingt der Moment für die härteste Diät oder drei Mahlzeiten aus dem Automaten. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiß, Obst und Gemüse versorgt den Körper mit wichtigen Nährstoffen. Eine heiße Suppe ist dabei nicht nur Comfort Food: Sie liefert Flüssigkeit und Energie und kann bei einem Infekt angenehm sein.

6. Vitamin C & Co. nicht überdosieren

Frau sitzt auf Sofa, hält sich ein Taschentuch an die Nase und wirkt erkältet.
. © Getty Images

Der Gedanke ist verständlich: Sobald der Hals kratzt, schnell eine Ladung Vitamin C einwerfen und den Infekt damit stoppen. Ganz so einfach funktioniert es allerdings nicht. Hohe Dosen Vitamin C verhindern eine bereits beginnende Erkältung nicht zuverlässig. Eine normale, ausgewogene Ernährung ist deshalb sinnvoller als wahllose Megadosen von Nahrungsergänzungsmitteln.

7. Und was ist mit Zink?

Bei Zink ist die Studienlage etwas interessanter: Zink-Lutschtabletten können möglicherweise die Dauer einer Erkältung verkürzen, wenn sie sehr früh nach Beginn der Symptome eingesetzt werden. Der Effekt ist allerdings nicht garantiert und hängt unter anderem von Präparat und Dosierung ab. Wer Zink einnehmen möchte, sollte deshalb die Packungsangaben beachten und nicht dauerhaft hohe Mengen einnehmen.

Das Wichtigste: Früh auf den Körper hören! Eine Erkältung lässt sich leider nicht per Knopfdruck ausschalten. Wer aber bereits bei den ersten Anzeichen reagiert, kann zumindest verhindern, dass man sich zusätzlich völlig verausgabt.

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