Auch Kleinvieh macht Mist: ein Eichhörnchen ist also verantwortlich für das Chaos auf der Ostbahn. Bis Mittwoch ist mit Einschränkungen zu rechnen.
Die Störung ereignete sich am Samstag Vormittag beim Bahnhof Götzendorf im Bezirk Bruck an der Leitha. Die starke Rauchentwicklung ließ zuerst eine explosion vermuten, die Polizei rückte aus.
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Wie sich jetzt herausgestellt hat, war der Verantwortlich ein harmloses Eichhörnchen. Das Tier dürfte in die Starkstromleitung geraten sein und so den Erdschluss ausgelöst haben.
Nahverkehr besonders betroffen
Und dieser Erdschluss entwickelte sich massiv: auf einer Länge von 20 Metern brannte das Kabel ab, dem pelzigen Tier sei Dank. Die Folgen sind bis morgen Mittwoch zu spüren.
Ein Großteil der internationalen Eurocity-Züge fällt in diesem Bereich aus. Sie werden zwischen Gramatneusiedl und Bruck an der Leitha im Schienenersatzverkehr mit Bussen geführt. Sämtliche regulären S-Bahn- und Regionalverbindungen entfallen ebenso auf dem betroffenen Teilstück.
Damit regionale Fahrgäste ihr Ziel erreichen, legen die Railjets und RegioJets im betroffenen Bereich außerplanmäßige Zwischenstopps in Gramatneusiedl und Bruck an der Leitha ein.
Die railjet und regiojet Züge zwischen Wien und Bratislava funktionieren dagegen reibungslos. ÖBB-Tickets zwischen Wien und Hegyeshalom (Ungarn) werden auch in den regiojet-Zügen anerkannt.
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