Dachstein-Sensation

Dieser Profi bezwang die "unkletterbare" Stelle

Kletterer hängt an einem Seil unter einer steilen Felswand mit weitem Tal im Hintergrund.
© Dachsteingletscher Schladming
Sechs Jahre lang versuchte der Österreicher das Unwahrscheinliche, jetzt gelang ihm der Durchbruch.
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Die gefürchtete "Diretissima" – 1967 von Leo Schlömmer und Peter Perner erstbegangen – gilt wegen ihrer Länge, Komplexität und Steilheit als einer der ganz großen, ehrfurchtgebietenden Klassiker der Ostalpen.

Sensation gelang dem Top-Sportler

Sechs Jahre lang versuchte der Ramsauer Michael Perhab das Dachsteindach in der Südwand ohne technische Hilfsmittel frei zu erklimmen. Jetzt gelang ihm endlich die Alpen-Sensation.

Die technisch extrem anspruchsvolle Dachpassage galt jahrzehntelang als frei praktisch unkletterbar und wurde in der Vergangenheit nur mithilfe technischer Kletterei (A0/Klettern an Haken) bezwungen.

Am 3. Oktober 2026 schrieb der einheimische Ramsauer Alpinist Michael Perhab Alpingeschichte: Nach sechs Jahren intensiver Vorbereitung und unzähligen Versuchen sicherte er sich die erste freie Rotpunktbegehung dieses extrem überhängenden Wandteils.

"25 bis 30 mal versucht"

Zwischen 25 und 30 Mal habe er die 42 Meter lange Passage in Angriff genommen, sagte Perhab gegenüber der "Kleinen Zeitung". Beim geglückten Durchstieg am 3. Oktober war Vater Peter mit dabei.

Perhab wälzt auch schon weitere Pläne. Was genau wollte er nicht verraten nur gegenüber der "Kleinen Zeitung" so viel: "Mich würde es belasten, wenn ich nichts zu tun habe. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich vor der eigenen Haustür meine Träume verwirklichen kann".

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