Bauernkriege 1626

communale mit erster Menscha-Zeche Hinterfotzing

Ländliche Tradition
© fdR
Das Herbstprogramm des Landesausstellungs-Nachfolgeprojekts richtet den Blick auf die entscheidenden Monate des Bauernkrieges in Oberösterreich – und damit auch auf bedeutende Fragen unserer Zeit.
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"Das Herbstprogramm der communale oö 2026 richtet den Blick auf die entscheidenden Monate des Bauernkrieges in Oberösterreich – und schlägt zugleich eine Brücke in unsere Gegenwart. Denn Geschichte ist nie nur Vergangenheit: Sie kann uns Orientierung geben und dazu anregen, über Zusammenhalt, Verantwortung und Zivilcourage nachzudenken. Genau dazu laden auch die neuen MUT-Orte ein. So wird Geschichte lebendig und liefert Denkanstöße für die Fragen unserer Zeit und die Gestaltung unserer Zukunft", sagt LH Thomas Stelzer (ÖVP).

Mut zur Versöhnung

Den Auftakt des Herbstprogrammes macht am 12. September die Gemeinde Pinsdorf (Bez. Gmunden) unter dem Motto "Mut zur Versöhnung – zsommraffn & zusommhoidn". Pinsdorf war Schauplatz einer der letzten großen Schlachten. Es wird ein Zeichen der Versöhnung mit Musik, Tradition und zeitgenössischer Kunst gesetzt.

Von 18. bis 20. September wird in Pram (Bez. Grieskirchen) eine "Wilde Roas" durch den Ort veranstaltet: Mit Fackelmarsch, Höhenfeuer und Preisschnapsen. Die Zeche Hinterfotzing ist die erste "Menschazech" des Innnviertels. Die Frauen mischen unter Aneignung patriarchal-ländlicher Traditionen den Ort unter ihrem Motto "Singen, Tanzen, Saufen, Raufen" auf.

Am 27. September wird Linz im Rahmen des Tages des Denkmals zu einem zentralen Schauplatz der communale oö. Ex-Jedermann Cornelius Obonya gestaltet einen Abend unter dem Motto "Gestern nu und heit scho – Von der Gegenwart des oö. Bauernkriegs"

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