Kritik an Ludwig

Causa Ruck: Wiens FPÖ-Chef bringt Anzeige ein

Isabelle Daniel: Das Interview mit Dominik Nepp
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Wiens FPÖ-Chef Dominik Nepp spricht im oe24.TV-Interview über eine "politische Bombe" und dass er rund um das Ruck-Protokoll Anzeige einbringt.
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Wiens FPÖ-Chef Dominik Nepp spricht im oe24.TV-Interview zur Causa des mittlerweile zurückgetretenen Wiener Wirtschaftskammerpräsidenten Walter Ruck.  Nepp vermutet, dass Ruck wegen einer Passage im Protokoll zurückgetreten ist, die jetzt erst öffentlich geworden ist.

"Walter Ruck spricht dort offen über ein Bauprojekt im Zusammenhang mit dem Unfallkrankenhaus beziehungsweise dem Trauma- und Rehabilitationszentrum in Meidling. Dass das mit der Uli Sima so kompliziert ist, dass das so nicht weitergehen kann. Und er rühmt sich damit, dass er seinem engen Freund Michael Ludwig einen Einseiter vorbereitet hat, wie man das günstiger klärt, ohne Verzögerung von drei Jahren die bis zu 120 Millionen kostet."

Anzeige bei Staatsanwaltschaft

Dann sei der entscheidende Satz gefallen, sagt Nepp: "Ruck sagt am Anfang, wie er auf Ludwig eingewirkt hat, dass man sich das alles viel leichter gestalten kann, viel besser auch für ihn." Man habe in einem Monat alles geregelt, was sonst drei Jahre brauche. Zum Sachverhalt will Nepp jetzt Anzeige einbringen, kündigt er auf oe24.TV an. Es gehe um mutmaßliche Korruption und Amtsmissbrauch.

"So sind wir nicht"

Mann im Anzug sitzt im oe24-TV-Studio vor Stadt-Hintergrund, Schriftzug: Dominik Nepp im Interview.
Dominik Nepp im oe24-TV-Studio. © oe24

Nepp bezieht sich auch auf Bundespräsident Alexander Van der Bellens Satz "So sind wir nicht". So tobt Nepp in Richtung Bürgermeister Ludwig: "So ist Wien nicht. Dieses widerliche, grausliche, frauenverachtende Ludwig-System ist nicht Wien. So ist Wien nicht und so sind vor allem wir Wiener nicht. Und genau deswegen brauchen wir einen Kurswechsel in Wien, wo wieder diejenigen gefördert werden, die tagtäglich aufstehen, 24 Stunden arbeiten und diese Stadt am Laufen halten."

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