Flugzeug-Schock

Bomben-Alarm: "Frauenhasser" bekennen sich zu Drohungen

TF
Ein Aer-Lingus-Airbus-A320 steht mit mobiler Treppe auf einem Militärflugplatz, Menschen in der Nähe.
© REUTERS
Schock in Europa: Mindestens 20 Flugzeuge waren alleine heute wegen mysteriöser Bombendrohungen betroffen, die Flughäfen Wien und Salzburg wurden Opfer feiger Drohungen. Jetzt tauchen unheimliche Bekennerschreiben auf.
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Chaos in den Wolken: Der heutige Tag war ein absoluter Ausnahmezustand, mehr als 20 Flugzeuge wurden am Abheben gehindert, Das österreichische Bundesheer ließ Eurofighter aufsteigen. Wer steckt hinter den Bombendrohungen?

"Männerstaat" will "Himmel rot färben"

Laut einem Bericht der "CNN" sollen am Donnerstag Droh-Mails an den Flughafen Rom Fiumicino gegangen sein. Als Absender gab sich laut der italienischen Nachrichtenagentur "Ansa" der "Männerstaat" zu bekennen. In schlechtem Italienisch wurde dem "feministischen Regime" der Krieg erklärt, man behauptete, den "Himmel rot färben" zu wollen.

Im Bericht heißt es weiter, dass zwei weitere Flugzeuge voll mit Sprengstoff sein sollen, jene Finnair-Maschine aus Helsinki (Finnland) und eine weiter von Aer Lingus aus Dublin (Irland), beide auf den Weg nach Rom.

Spur führt nach Russland

Die per E-Mail an den Flughafen Rom-Fiumicino übermittelten Drohungen waren offenbar Teil einer koordinierten Welle, die den europäischen Flugverkehr massiv beeinträchtigte. Das berichtet heute die "Jerusalem Post" unter Berufung auf die italienische Nachrichtenagentur "Ansa".

Neben den Flügen nach Rom kam es zu erheblichen Störungen in ganz Europa: In Spanien, Polen, Dänemark und Tschechien wurden zahlreiche Maschinen am Boden durchsucht, verspätet oder umgeleitet (darunter eine Wizz-Air-Maschine nach Wien).

Sicherheitsexperten und europäische Behörden prüfen Berichten zufolge in diesem Zusammenhang den Verdacht einer hybriden Kriegsführung, da die betroffenen Länder mehrheitlich die Ukraine unterstützen. Offizielle staatliche Schuldzuweisungen gibt es bislang jedoch nicht. Den berichten zufolge ist aber eine verdeckte russische oder iranische Aktion wahrscheinlich. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

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