Gedränge am Berg

Bergsteiger stürzt beim Ausweichen 100 Meter ab

Gipfelkreuz auf felsigem Berggipfel des Ochsenhorns mit Blick auf das Tal und umliegende Berge.
© Bergleben-Salzburg: Gipfel des Großen Ochsenhorns.
Ein 36-jähriger Tscheche fiel am Samstag in Lofer im Pinzgau unter höchst dramatischen Umständen beim Bergsteigen rund 100 Meter ab und starb.
OE24 auf Google bevorzugen

Slzbg. Der Bergsteiger aus Tschechien war mit zwei Freunden zum Großen Ochsenhorn aufgebrochen, als ihnen am Weg zum Gipfel zwei Alpinisten entgegenkamen, die bereits beim Abstieg waren. Der 36-Jährige wich den beiden im plötzlichen Gedränge aus und hielt sich dabei mit den Händen an einem Felsbrocken fest, der aber plötzlich abbrach. Der Mann stürzte rückwärts in die Tiefe, berichtete die Polizei am Sonntag.

Der Mann aus Tschechien hatte sich gegen Mittag mit den beiden Freunden zu der Tour auf das auf 2.511 Meter hohe Große Ochsenhorn aufgemacht. Auf einer Seehöhe von rund 1.400 Metern kamen dem Trio die beiden Bergsteiger entgegen. Der Tscheche, der nur ausweichen wollte, fiel rund 100 Meter in eine steile Rinne. Ein Augenzeuge des Unglücks stieg sofort zu dem Abgestürzten ab, es kam aber jede Hilfe zu spät.

Die Besatzung des alarmierten Notarzthubschraubers konnte nur noch den Tod des Alpinisten feststellen. Anschließend wurde der Verunglückte vom Polizeihubschrauber geborgen. Die restlichen geschockten Bergsteiger wurden ebenfalls mit dem Polizeihelikopter ins Tal geflogen.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden