Wie die französische Zeitung "L'Équipe" berichtet, hatte Lyon Kontakt zum Stürmer aufgenommen, um den Ballon-d'Or-Sieger von 2022 zurückzuholen. Benzema war demnach ebenfalls positiv gestimmt und hätte sogar auf ein Gehalt verzichtet. Die Probleme lagen jedoch nicht im finanziellen Bereich, sondern in bestehenden vertraglichen Verpflichtungen Benzemas abseits des Platzes.
Zwar ist Benzema inzwischen vereinslos, weil sein Vertrag bei Al-Hilal vorzeitig aufgelöst wurde, dennoch ist er weiterhin bis 2030 als Botschafter der Saudi Pro League gebunden. Diese Verpflichtung erschwert derzeit eine Rückkehr nach Europa erheblich. Benzema ist vertraglich weiterhin an zahlreiche Termine und Auftritte als Repräsentant der Liga gebunden.
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Laut "L'Équipe" stehen diese Verpflichtungen einem Wechsel in die französische Ligue 1 im Weg. Trotz verschiedener Lösungsansätze seiner Berater konnte deshalb keine Möglichkeit für eine Rückkehr nach Lyon gefunden werden. Wenige Tage zuvor hatte Benzema Al-Hilal verlassen. Medienberichten zufolge verlief die Zusammenarbeit zuletzt nicht mehr reibungslos. Demnach soll Trainer Simone Inzaghi auf eine Verjüngung seines Angriffs gedrängt haben.
Benzema vor Karrierende?
Zusätzlich verschärfte die Verpflichtung von Ollie Watkins die Situation. Der englische Nationalspieler wurde als neuer Stürmer für das Angriffszentrum geholt und trug damit ebenfalls dazu bei, dass Benzema bei Al-Hilal keine Zukunft mehr hatte.
Nachdem die Lyon-Option nun vom Tisch ist und derzeit kein neuer Verein in Sicht scheint, wachsen die Spekulationen über ein mögliches Karriereende des Angreifers. Oder findet er doch noch einen anderen Klub in Saudi-Arabien?
Ob Benzema noch einmal auf den Platz zurückkehrt oder schon bald das Ende seiner außergewöhnlichen Laufbahn verkündet, bleibt vorerst offen. Fest steht: Die geplante Rückkehr zu seinem Herzensverein Lyon wird es aller Wahrscheinlichkeit nach nicht geben.
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