Kuriose Orte

Bei Midterms kann man sogar im Weltall wählen

Die Internationale Raumstation schwebt über der Erde im Weltraum vor schwarzem Hintergrund.
© Getty Images
Im Rathaus, in der Schule - aber auch im All, in der Kirche und aus dem Autofenster heraus: Die Amerikanerinnen und Amerikaner haben bei den US-Parlamentswahlen mitunter an ungewöhnlichen Orten abgestimmt.
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In der Raccoon River Park Nature Lodge im Bundesstaat Iowa verfolgte ein Waschbär, wie Wählerinnen und Wähler ihr Kreuz machten, wie Fotos von Dienstag zeigten. In New York bekam die Stimmabgabe in der Episkopalkirche Church of the Heavenly Rest eine besondere Note.

Im texanischen Fort Worth stimmten die Menschen zum Teil in einem Drive-in noch in ihrem Auto sitzend ab. Vor fremden Blicken geschützt waren sie dabei durch eine Abdeckung über der Wahlmaschine. In Irving, ebenfalls im Bundesstaat Texas, diente eine Feuerwache als Wahllokal.

Seit 1997 können auch Nasa-Astronauten aus dem All teilnehmen

Der wohl größte technische Aufwand wurde aber für die Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation ISS betrieben. "Wir haben ein elektronisches Wahlschreiben ausgefüllt und es sicher an die Wahlbehörden gesendet", schrieb der Astronaut Anil Menon in einem Beitrag auf der Plattform X. Nasa-Astronauten können seit 1997 aus dem All an US-Wahlen teilnehmen.

Bei den Zwischenwahlen, den sogenannten Midterms, werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus neu vergeben und 35 der 100 Sitze im Senat, der zweiten Kammer des US-Parlaments. Zur Wahl aufgerufen waren Millionen Menschen - bei der Organisation mussten auch Orte als Wahllokale herhalten, die normalerweise nur sehr bedingt etwas mit Politik zu tun haben. In San Francisco (Kalifornien) wurde in einem Bestattungshaus abgestimmt.

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