Die Uhr tickt für die Gegner von Gianni Infantino. Bis 18. November müsste ein möglicher Gegenkandidat für die Wahl des neuen FIFA-Präsidenten bekannt gegeben werden. Doch bislang mangelt es an etwaigen Personen, die bereit wären, im März bei der Wahl in Marokko anzutreten.
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Vor allem in Europa und Nordamerika ist der Wunsch nach Veränderung groß, Asien hat mittlerweile wieder einen Rückzieher gemacht und dem 56-jährigen Schweizer die Unterstützung zugesichert. Spätestens seit der Causa Balogun und den Verkaufsplänen der WM ist Infantino an der Spitze des Weltverbandes für viele Entscheidungsträger allerdings nicht mehr tragbar.
Nun hat sich eines der Sprachrohre in Fußball-Europa mit einem neuen und interessanten Namen zu Wort gemeldet. Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat im Gespräch mit der "Welt am Sonntag" die Münchner Ikone Karl-Heinz Rummenigge als "idealen Mann" ins Spiel gebracht. Hoeneß meinte, dass er Rummenigge sofort wählen würde.
Rummenigge wohl zu alt
Allerdings gibt er auch zu bedenken, dass sein langjähriger Weggefährte mit im Alter von 72 möglicherweise zu alt für den Job und den damit anstehenden Aufgaben wäre. Hoeneß: "Karl-Heinz müsste nur zehn Jahre jünger sein. Er wäre zum Zeitpunkt der Wahl 72 Jahre. Und seine Frau würde nicht gerade jubeln, wenn er das machen würde."
Rummenigge war bis vor 9 Jahren auch Vorsitzender der European Club Association und drei Jahre lang Teil des UEFA-Exekutivkomitees, wodurch er sich auch mit den Vorgängen auf Verbandsebene ideal auskennen würde. Die 71-jährige Bayern-Legende selbst hat sich allerdings nicht zu der Hoeneß-Idee geäußert.
Dass nun schon solche Namen als Hoffnungsträger gehandelt werden, zeigt aber wie schwer sich die Suche nach einem Infantino-Herausforderer gestaltet und, dass eine Wiederwahl des Schweizers wohl immer wahrscheinlicher wird.
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