Sportminister

Bablers WM-Reise in die USA wird Fall fürs Parlament

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Sportminister Andreas Babler reiste für das Auftaktspiel der ÖFB-Elf in die USA. Die FPÖ macht die angefallenen Kosten nun zum Fall für das Parlament.
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Am Mittwoch startete Österreich mit einem 3:1-Sieg gegen Jordanien in die WM. Live mit dabei: Sportminister und Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ). Er war - gemeinsam mit vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - in die USA gereist, um beim ÖFB-Auftakt bei der Weltmeisterschaft dabei zu sein. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren auch im Stadion mit dabei. oe24 berichtete:

Bei FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz sorgt die Reise jedenfalls für Kritik. Denn: Bei der Fußballförderung für ein bewährtes Fußballprojekt "dreht Babler den Geldhahn zu", so Schnedlitz. Und: „Für unsere Kinder ist plötzlich kein Geld mehr da, aber für die eigenen Vergnügungen der Stocker-Babler-Regierung sehr wohl”. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) soll bekanntlich für das Spiel gegen Argentinien anreisen.

Babler verteidigt Förder-Aus

Babler selbst reagierte bereits in seinem "Kein BlaBla mit Babler"-Format auf Medienberichte, wonach die Förderung für die "Käfig League" eingestellt werde. Demnach wurde das Projekt auch von 2010 - dem Start - bis 2022 nicht gefördert. 2023 und 2024 habe es dann eine Förderung gegeben. 2025 und 2026 gab und gibt es wieder keine. Der Grund: Das Projekt schaffe es auch ohne Förderung, weshalb man das Geld lieber in andere Initiativen fließen lasse. Babler verwies zudem auf andere Förderungen und Projekte für den Nachwuchssport.

Schnedlitz will "jeden einzelnen Cent ans Licht zerren"

Schnedlitz will den Kosten für die US-Reise des Sportministers nun jedenfalls auf den Grund gehen. Er will unter anderem wissen, wer mitgeflogen ist und wo genächtigt wurde. Bekannt ist bereits, dass Babler und sein Team mit einem Economy-Ticket in die USA flogen.

Schnedlitz kündigt an: „Wir werden jeden einzelnen Cent ans Licht zerren."

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