Rettungsgespräche

Ardo sperrt zu: Auch  Krisenrunde 2 bringt keine Wende

Das Ardo-Werk wird nächstes Jahr zugesperrt.
© Ardo
Das Werk in Groß-Enzersdorf schließt 2027. Die Politik kann den Konzern auch nach dem zweiten Treffen nicht umstimmen.
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Der Gemüsekonzern Ardo bleibt hart und hält nach der Krisenrunde am Mittwoch an der Schließung fest. Subventionen lösen die strukturellen Probleme nicht, sagt Ardo. Das Unternehmen ist überzeugt: Die EU-Kommission kippt solche Hilfen.

Auch zwei heimische Investoren blitzen ab. Ardo bestätigt die Anfrage, winkt aber ab: Die Modernisierung ist zu teuer, kein Käufer schafft die Gewinnzone.

Politik schäumt

Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesvize Stephan Pernkopf (alle ÖVP) orten mangelnde Kompromissbereitschaft. Die Gespräche gehen weiter, auch mit den belgischen Eigentümern.

Betroffen sind 190 Beschäftigte und 50 Leiharbeitskräfte. Dazu kommen rund 270 Bauern, die das Werk beliefern.

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